Rüder begann am 1. April 1997 in der Barockstadt, Rettungseinsätze zu fliegen. Es folgte „Christoph 70“ und weitere Stationen als Flexpilot. Seit 2005 war Hamburg mit „Christoph Hansa“ seine fliegerische Heimat. In rund 6500 Flugstunden saß Thom in den Cockpits der Hubschraubermodelle BK 117, EC135 und zuletzt H145 – mit Ruhe, Übersicht und echter Leidenschaft für seinen Beruf. Seit 2022 war er zudem im Windenbetrieb aktiv und stellte sich mit Elan neuen Herausforderungen.
Der letzte Flug war ein emotionaler Moment: Bei der Landung warteten Kolleginnen und Kollegen und Familie auf ihn. Zwei Löschfahrzeuge bildeten ein Spalier aus Wasser, und ein Pilot zur Ablösung stand bereit – ein stilles, kraftvolles Symbol für den Staffelstab, der nun weitergereicht wird.
