Am Samstag, dem 16. August, an dem sich der Todestag von von Elvis Presley, verwandelte sich die Fuldaer Stadtpfarrkirche in einen Ort der Erinnerung und Freude. Die vom Küster Helmut Krause schön beleuchtete Kirche war bis zum letzten Platz gefüllt und erstrahlte dabei in einem ganz besonderen Glanz. Nach einer bewegenden Abendmesse mit Stadtpfarrer Stefan Buß und einer mitreißenden „Elvis-Predigt” von Diakon Dr. Meins Coetsier entfaltete sich ein Programm, das zum Mitsingen und Tanzen animierte. Der niederländische Pfarrer Fred Omvlee führte das Publikum durch Elvis' musikalische und spirituelle Welt und beeindruckte damit alle Anwesenden – ob Fans oder Neugierige. Durch diese Initiative von „Elvis im Altenheim“ mit Divine Concern wurde ein generationenübergreifendes Erlebnis in der Fuldaer Innenstadt geschaffen, das viele berührte.
„Elvis-Gottesdienst“ in der Lutherkirche
Was haben die Lutherkirche in Fulda und Elvis Presley gemeinsam? Beide wurden im Jahr 1935 geboren bzw. eingeweiht. Im Gottesdienst beleuchtete Pfarrer Omvlee eindrucksvoll Elvis' tiefen christlichen Glauben. Eine Bibellesung und deren Auslegung waren ebenso Teil des Gottesdienstes wie das Lied „Can’t Help Falling in Love”. Während sich viele der Besucher/-innen an ihre Jugend erinnert fühlten, lernten junge Menschen Elvis auf diese Weise zum ersten Mal kennen. Pfarrer Omvlee sprach über den Lebensstil des Stars und darüber, wie uns dessen Geschichte heute inspirieren und zugleich mahnen kann – etwa im Hinblick auf Suchterkrankungen. Elvis kann uns inspirieren, die biblische Botschaft mit unserem Leben zu verbinden – mit positiver Energie und Offenheit. Mitgestaltet wurde der Gottesdienst von Pfarrerin Anke Heil, Küsterin Nadine Mehl und der Band „Divine Concern“ mit Diakon Coetsier, Addi Haas und Tilo Zschorn.
Musik und Elvis' Leidenschaft für die Bibel
Nach jeder Veranstaltung beschenkten die engagierten Mitglieder des Internationalen Gideonbundes, die Elvis' Leidenschaft für die Bibel teilen, die Besucher mit besinnlicher Lektüre und Bibeln. Damit wollten sie die Menschen dazu anregen, der Verbindung zwischen Musik und Gottes Gegenwart noch einmal nachzuspüren. Die Organisatoren schufen gemeinsam und ökumenisch ein Ereignis, das das Erbe von Elvis Presley sowohl musikalisch als auch in seiner tiefen spirituellen Dimension würdigte. Eine unvergessliche musikalische Reise für Fulda und alle Beteiligten.
