Für Greta Lucia Ritz, Linda Schmitt (beide Hünfelder SV) und Miriam Pohl (LG Fulda) ist ein Traum in Erfüllung gegangen, auf den sie lange hingearbeitet hatten: Die Drei hatten sich mit der 3x800m-Staffel für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert und konnten entsprechend in Dresden an den Start gehen. Am Samstagmorgen machte sich der Tross auf in Richtung Sachsen. Vor Ort konnten Ritz, Schmitt und Pohl bereits einen ersten Blick ins Stadion werfen, gefolgt von der Wettkampfvorbereitung für Sonntag – beispielsweise direkt neben Deutschlands Top-Sprinterin Gina Lückenkemper.
Nach der Wettkampfvorbereitung ging es dann nochmal ins Heinz-Steyer-Stadion: Wettkampfatmosphäre einatmen war angesagt. Bei toller Stimmung jagte ein Highlight das Nächste. Der eigene Wettkampf am Sonntag hatte allerdings klare Priorität.Und es war schon eine tolle Stimmung im Stadion. Ein Highlight jagte das andere! Recht zeitig ging es dann aber auch Richtung Hotel, der eigene Wettkampf am Sonntag hatte klar Priorität.
Platz 15 für die 3x800-Meter-Staffel der WJU20 der Startgemeinschaft Hünfeld-Fulda
Um 13.39 Uhr wurden die Staffeln dann in den Innenbereich des Stadions geführt. Alle 3x800 Meter-Staffeln starteten in einem Lauf. Um 13.45 Uhr erfolgte planmäßig der Startschuss, Greta-Lucia Ritz absolvierte die ersten 800 Meter und übergab an Position zwei liegend. Linda Schmitt und Miriam Pohl gaben im Anschluss alles, beiden war ihre Nervosität vor über 11.000 Zuschauern jedoch anzumerken. Was den beiden Athletinnen im Training und in der Vorbereitung noch leicht gefallen war, gestaltete sich nun schwieriger. So wurde es am Ende des Rennens Platz 15 in 7:22,41 Minuten.
Dennoch: Allein die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften vor einer so beeindruckenden Kulisse war bereits ein Riesenerfolg. Zur Einordnung: In der aktuellen deutschen Bestenliste rangieren Ritz, Schmitt und Pohl in der 3x800 Meter-Staffel bei der WJU18 auf Platz elf, bei der WJU20 auf Platz 18. Das spricht eine deutliche Sprache.
