Tischtennis 06.08.2025

Countdown zur neuen Saison: Fünf Highlights zum TTBL-Start

Fulda (pm/jah) – Die neue Saison der Tischtennis Bundesliga steht in den Startlöchern – und hat einiges zu bieten: Von einem packenden ersten Spieltag über spektakuläre Neuzugänge bis hin zu den wichtigsten Topevents: Fans dürfen sich auf Tischtennis der Extraklasse freuen. Vorab werfen wir fünf Schlaglichter auf das, was kommt.

Dimitrij Ovtcharov trifft mit dem TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell zum Saisonauftakt auf Borussia Düsseldorf. Foto: Christine Görlich

Der erste Spieltag

Gleich am ersten Spieltag der neuen Saison in der Tischtennis Bundesliga gibt es geballte Action. Mit Hochspannung wird insbesondere das Duell zwischen dem TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell und Borussia Düsseldorf erwartet: Am Freitag, 29. August, treffen die beiden Titelanwärter ab 19 Uhr in der Esperantohalle in Fulda aufeinander – bereits im vergangenen Jahr war diese Begegnung in dieser Spielstätte ausgetragen worden, damals verfolgten das Match mehr als 2500 Zuschauerinnen und Zuschauer – Fulda gewann damals mit 3:0.

Der Saisonauftakt steigt bereits zwei Tage vorher: Am Mittwoch, 27. August, eröffnen der Post SV Mühlhausen und der ASC Grünwettersbach um 19 Uhr die neue Spielzeit. Tags darauf ist erstmals der Titelverteidiger gefordert: Die TTF Liebherr Ochsenhausen empfangen Borussia Dortmund (28. August, 19 Uhr). Für den BVB wird es die zweite Saison der Vereinsgeschichte in der TTBL. Am folgenden Wochenende treffen der SV Werder Bremen und der TTC OE Clarity Telefonie-Systeme Bad Homburg, der TTC Zugbrücke Grenzau und der TSV Bad Königshofen sowie der 1. FC Saarbrücken TT und der TTC Schwalbe Bergneustadt aufeinander.

Die Teams

Im Vergleich zur Vorsaison geht die TTBL in unveränderter Besetzung an den Start: Da kein Team aus der 2. Bundesliga den Aufstieg wahrgenommen hat, treten auch Bad Homburg und Grenzau als Vorjahreselfter beziehungsweise -zwölfter erneut in der TTBL an. Zwölf Teams gehen auf die Jagd nach der Deutschen Meisterschaft, an 22 Spieltagen kämpfen die Klubs um die Plätze. Die vier besten Teams ziehen in das Halbfinale ein; die beiden Tabellenvorletzten steigen ab.

Dabei präsentiert sich das Feld so stark wie vielleicht nie zuvor: Der 1. FC Saarbrücken TT sicherte sich die Dienste von Fan Zhendong und will mit dem Olympiasieger nach Titeln greifen – neben der TTBL auch im Deutschen Tischtennis-Pokal und der Champions League. Harte Konkurrenz dürfte von Borussia Düsseldorf und dem TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell um Dimitrij Ovtcharov zu erwarten sein. Dahinter warten mit den TTF Liebherr Ochsenhausen, dem TSV Bad Königshofen, dem SV Werder Bremen, dem TTC Schwalbe Bergneustadt, dem ASC Grünwettersbach, Borussia Dortmund, dem Post SV Mühlhausen sowie Bad Homburg und Grenzau zahlreiche ambitionierte Teams, denen erneut einige Überraschungen zuzutrauen sind.

Die Topstars

Einen regelrechten Hype hat der 1. FC Saarbrücken TT mit dem Transfer von Fan Zhendong ausgelöst: Nach Bekanntgabe des Wechsels des weltbesten Tischtennisspielers wurde der FCS den Anfragen nach Tickets, Trikots und Vereinsmitgliedschaft kaum Herr. Mehr als ein Dutzend Spiele soll der 28 Jahre alte Olympiasieger für den FCS bestreiten: „Für die Hinrunde haben wir mit ihm über etwa fünf bis sieben Einsätze gesprochen und bereits grundsätzlich positive Rückmeldungen erhalten. In der Rückrunde könnten es nach aktueller Einschätzung sogar mehr als sieben Einsätze werden“, verriet Teammanager Nicolas Barrois jüngst im Interview. Fix vorgesehen ist Zhendong unter anderem für das Heimspiel im Dezember gegen Düsseldorf, das in der Saarlandhalle ausgetragen werden soll.

Neben Fan Zhendong dürfen sich die Fans wie gewohnt auf zahlreiche weitere Topstars freuen. Denn auch nach dem Karriereende von Timo Boll sowie den Abschieden von Hugo Calderano und Simon Gauzy gibt es 2025/2026 geballte Tischtennis-Power in der Bundesliga zu sehen. Neu dabei sind unter anderen Jonathan Groth (Fulda-Maberzell), Hiroto Shinozuka  (Grünwettersbach) und Liao Cheng Ting (Mühlhausen). Insgesamt spielen 14 der 50 besten Spieler der Weltrangliste in der TTBL, darunter Patrick Franziska und Darko Jorgic (beide 1. FC Saarbrücken TT), Dang Qiu und Anton Källberg (beide Borussia Düsseldorf), Benedikt Duda (TTC Schwalbe Bergneustadt), Shunsuke Togami (TTF Liebherr Ochsenhausen) und viele weitere.

Dyn

Auch in der neuen Saison sind alle Spiele der Tischtennis Bundesliga und des Deutschen Tischtennis-Pokals live und exklusiv bei Dyn zu sehen. Der Sportsender überträgt neben Tischtennis noch zahlreiche weitere Sportarten, darunter auch die Bundesligen von Basketball, Handball, Hockey und Volleyball sowie zahlreiche internationale Top-Events.

Das Dyn-Jahresabonnement kostet monatlich 14,50 Euro, das monatlich kündbare Abonnement liegt bei 19,50 Euro. 10 Prozent der Netto-Abo-Erlöse werden im Rahmen des „Move your sport“-Programms an die nationalen Partnerligen ausgeschüttet, darunter auch die TTBL, und dort gezielt für Nachwuchsförderung eingesetzt.

Die Topevents

Wer wird Deutscher Meister? Wer wird Pokalsieger? Im Mittelpunkt einer jeden Saison stehen natürlich die Titel-Entscheidungen – und damit die Top-Events.

Das Pokal-Finale wird voraussichtlich im Januar erneut als Final-Four-Event ausgetragen, sodass ein packender Tischtennis-Tag mit Halbfinals und dem großen Finale auf die Fans wartet. Krönender Abschluss der Saison wird schließlich das TTBL-Finale im Sommer, wenn die Entscheidung um die Deutsche Meisterschaft fällt.