„Wir haben sehr gute und sehr fleißige Jungs. Es macht echt Spaß, mit ihnen zusammenzuarbeiten“, zeigte sich Friedrich begeistert. Erst in dieser Saison steht der Coach an der Seitenline der Barockstadt. Zuvor trainierte er die Petersberger B-Junioren. „Der erste Eindruck ist sehr positiv“, berichtet er. Nachdem die C-Junioren die Meisterschaft in der Verbandsliga eintüten konnten, trainierten die Nachwuchskicker gemeinsam mit dem neuen Coach bis zum Start der Sommerferien. Dabei wollte Friedrich seine neue Mannschaft kennenlernen und den Spielern seine Spielidee vermitteln. „Es war wichtig, dass wir die Zeit nach der Saison hatten, um uns kennenzulernen“, so der Trainer.
Die C-Junioren haben indes keinen Abgang zu vermelden. „Der gesamte 2012er Jahrgang ist zusammengeblieben“, so Friedrich, der sich über einen weiteren Torhüter aus der D-Jugend freuen kann. Zudem haben sich die Barockstädter mit vier externen Neuzugängen verstärkt. Lukas Bau (Petersberg), Jona Dittmar (Neuenstein) und Gabriele-Calogero Vella (Eiterfeld) tragen ab sofort das Trikot der Fuldaer. Zurück ist darüber hinaus Linus Hohmann, der nach einem Jahr bei Eintracht Frankfurt zurück zur SGB wechselt.
Die Zeit vor den Sommerferien hat die U15 der SG Barockstadt gut genutzt. Mittlerweile sind die Nachwuchskicker seit etwa einer Woche zurück auf dem Platz. „Die Jungs haben gesehen, worauf wir Wert legen. Wir wollen einen offensiven und attraktiven Fußball spielen“, erklärt Friedrich. Die ersten Tests unter anderem gegen Regionalligisten wie Königstein und Carl-Zeiss Jena verliefen trotz Niederlagen gut. „Das waren gute Tests. In der Mannschaft ist steckt viel Potenzial“. Bis zum Saisonstart am 23. August gegen Hessen Kassel stehen noch einige Testspiele an. Vergangenes Wochenende veranstaltete Friedrich außerdem ein Trainingslager mit Übernachtung im Häuschen in Lehnerz. Am Samstag standen zunächst drei Einheiten auf dem Programm, ehe der SGB-Tross am Sonntag den weiten Weg nach Erfurt antrat: Dort standen bei einem Turnier Spiele gegen Zwickau und Gisperleben an.
Den Start in die Hessenliga kann Friedrich kaum noch erwarten. „Das Niveau wird etwas höher sein als in der Verbandsliga, genauso das Tempo, gerade im Frankfurter Bereich“. Dennoch peilt der Coach eine Platzierung unter den Top Fünf an. „Die Qualität ist da. Und die Jungs wollen.“
