Lokales FD 25.08.2025

Brände bei der Feuerwehr – Gersfeld installiert 47 Rauchwarnmelder

Gersfeld (pm/gü) – Bereits bevor Meldungen, wie zum Beispiel der Brand bei der Stadtallendorfer Feuerwehr, durch die Presse gingen, gab es im Sommer 2024 in Gersfeld erste Planungen und Gedanken zur Umsetzung einer Brandwarnanlage im eigenen Feuerwehrhaus und den Fahrzeugen. Mittlerweile erfolgte die Umsetzung.

Von links: Wehrführer Jonathan Beck, stellvertretender Stadtbrandinspektor und Programmierer Sebastian Goldbach, Programmierer Andreas Schüssler, Vorsitzender des Feuerwehrvereins Beatus Beck, zweite Vorsitzende des Feuerwehrvereins Julia Müller, Sponsor Mark Rehm von der Edeka Rehm OHG. Fotos: Feuerwehr Gersfeld.

Mehrere Angebote wurden eingeholt und der Stadt zur Prüfung weitergeleitet. Zunächst wurde hier lediglich von einer Teilüberwachung ausgegangen, für welche bereits ein Kostenrahmen von rund 10.000 Euro fällig geworden wäre. Aufgrund der immensen Kosten hing die Umsetzung nun erstmal wieder in der Luft. Nach dem Brand in Stadtallendorf wurde das Thema weiter vertieft und so erlangte Mark Rehm als Ortsvorsteher Gersfeld Kenntnis von der Thematik. Als Inhaber des örtlichen Edeka-Markts Rehm OHG sagte er den Verantwortlichen der Stadt und Feuerwehr eine großzügige Spende in Höhe von 3650 Euro zu, die eine zügige Beschaffung und Umsetzung des Projekts ermöglichte.

Durch das Engagement eigener Kameraden konnten Planung, Beschaffung, Einbau/Installation und Inbetriebnahme in Eigenleistung umgesetzt werden.  Dadurch konnten die Kosten deutlich reduziert werden. Insgesamt wurden schlussendlich 47 Rauchwarnmelder in Fahrzeugen, sowie im gesamten Feuerwehrhaus verbaut. Aufgeschaltet wurde die Brandwarnanlage auf die bestehende Alarmierungs-App von Feuer Software. Hierfür wurde eine eigene Gruppe „BMA-Kernstadt“ für 18 Kameraden hinterlegt. Per Rückmeldefunktion ist sichergestellt, dass immer Kameraden das Feuerwehrhaus anfahren. So kann im Alarmfall der Brandwarnanlage eine umgehende Erkundung vorgenommen und gegebenenfalls weitere Maßnahmen eingeleitet werden. „Glücklicherweise ist bis jetzt nichts passiert. Alle Alarmierungen bis dato waren Probealarme“, ist die Feuerwehr erleichtert. Durch das hartnäckige Fordern der Feuerwehrführungskräfte nach einer Überwachung der eigenen Fahrzeuge und Gebäude, konnten eine kostengünstige Alternative geschaffen werden. „An dieser Stelle nochmal ein großer Dank an Mark Rehm und alle Kameradinnen und Kameraden, die an der Planung, Beschaffung und Installation beteiligt waren“, heißt es in der Pressemitteilung der Gersfelder Feuerwehr: „Wir hoffen darauf, dass die Brandwarnanlage unserer Feuerwehrgerätehaus und unsere Fahrzeuge langfristig vor größerem Schaden bewahrt.“