Wie die Polizei Osthessen auf Nachfrage erklärte, hatten die Beamten Kenntnis von ausfallenden Ampelanlagen in der Dr.-Dietz-Straße in Fulda sowie in der Turmstraße in Künzell. Weitere Leser hatten gegenüber unserer Redaktion eine ausgefallene Ampel in der Frankfurter Straße/Ecke Martin-Luther-Platz gemeldet. Auch auf der B27, Fulda-Nord, in Höhe der Autobahnauffahrten war eine Anlage ausgefallen, dazu waren die Petersberger Straße und die Bardostraße (Höhe Feuerwache) betroffen. Unfälle oder gravierende Sturmschäden waren der Polizei am Abend (20 Uhr) nicht bekannt, und das Gewitter zog bereits wieder weiter. Zu den Ampeln erklärt Hessen Mobil am Donnerstagnachmittag: „Zwischenzeitlich waren Techniker vor Ort, sodass alle Ampelanlagen wieder in Betrieb sind“. Einige konnten bereits am Mittwochabend wieder in Betrieb genommen werden.
In einigen Örtlichkeiten, auch außerhalb der Stadt rund um Fulda, war gegen 19.50 Uhr für den Bruchteil einer Sekunde der Strom ausgefallen. Welche Auswirkungen das hatte, auf Stadt oder diverse Unternehmen oder Einrichtungen, bleibt abzuwarten. Dr. Volker Nies, Sprecher der RhönEnergie Fulda, erklärt auf OZ-Nachfrage, dass es um 19.49 Uhr eine Spannungsschwankung im Netz von Betreiber Avacon gegeben habe. Dies sei das vorgelagerte, überregionale Netz der RhönEnergie. „Die Spannung ging für ein paar Millisekunden runter und automatisch wieder hoch“, so Nies. Betroffen waren große Teile des Gebietes der OsthessenNetz GmbH. Empfindliche Geräte und Einrichtungen wie Ampelanlagen könnten durch solche Spannungsschwankungen ausfallen, erklärt Nies.
Laut Online-Meldungen verschiedener Betreiber gab es dazu Störungen in vereinzelten Handy-Netzen. Auch der Bahnverkehr war betroffen: Die Pressebereitschaft der DB bestätigt auf Nachfrage einen Blitzeinschlag in Fulda und eine Zugverspätung.
