Mit dem Stichwort F3, Brand im Sondergebäude, war die Feuerwehr nach Rodges alarmiert worden. Auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte auf dem Gelände eines örtlichen Abfallentsorgers dann bereits Feuerschein und eine starke Rauchentwicklung feststellen. „Wir haben uns dann Zutritt auf das Gelände verschafft und im rückwärtigen Bereich im Außengelände einen etwa fünf mal 20 Meter großen, in Vollbrand stehenden Abfallhaufen vorgefunden“, sagte Karsten Krug, Einsatzleiter der Feuerwehr Fulda, vor Ort.
Mit einer fest installierten Löschwasserleitung – einem Wasserwerfer, der schon auf dem Gelände installiert ist – und einem C-Rohr wurde der Löschangriff vorgenommen und das Feuer relativ schnell eingedämmt, sodass es unter Kontrolle war. Das übrige Material wurde mit Unterstützung des Betriebs und einem Bagger auseinandergezogen, dabei kamen tiefer liegende Glutnester noch zum Vorschein und wurden abgelöscht.
Die Feuerwehr war mit 54 Einsatzkräften aus Fulda Mitte, dem Hauptamt, Haimbach, Maberzell und Oberrode vor Ort, dazu ein Rettungswagen des DRK. „Wir haben hier entsprechende Objektschlüssel, mit denen wir Zugang aufs Gelände zügig herstellen konnten, und haben im rückwärtigen Bereich Überflughydranten und eben den angesprochenen fest installierten Wasserwerfer, den wir unverzüglich in Betrieb nehmen konnten“, sagte Krug – der Einsatz konnte zügig und erfolgreich vonstattengehen. Verletzte gab es zum Glück keine.
