Von Inklusion in der öffentlichen Verwaltung und Remote Work über Fachkräftemangel im technischen Dienst sowie Wissensmanagement im Katastrophenschutzstab bis hin zu aktuellen Rechtsfragen rund um Tätowierungen bei Beamtenbewerbern: So unterschiedlich wie die Themen der Bachelorarbeiten der Inspektoranwärterinnen und -anwärter waren, so vielseitig sind nun auch ihre Einsatzgebiete im Regierungspräsidium Kassel. Nach einem dreijährigen Dualen Studium für den gehobenen Dienst der allgemeinen Verwaltung im Bereich Public Administration erhielten Mitte August zehn Absolventinnen und Absolventen von Regierungspräsident Mark Weinmeister ihre Ernennungsurkunden zu Inspektorinnen und Inspektoren auf Probe. Bereits im Juni und Juli haben neun Verwaltungsfachangestellte ihre dreijährige Ausbildung beim Regierungspräsidium Kassel beendet. Darüber hinaus schlossen drei Sekretäranwärterinnen und -anwärter ihren zweijährigen Vorbereitungsdienst im Juni ab.
Regierungspräsident Mark Weinmeister und Regierungsvizepräsident Rolf Richter hießen die neuen Kolleginnen und Kollegen herzlich im RPKassel willkommen und gratulierten zur erfolgreich absolviertenAusbildungs- und Studienzeit: „Wir freuen uns, dass Sie sich weiterhin für uns als attraktiven Arbeitgeber entschieden haben und Sie Ihren weiteren Karriereweg bei uns einschlagen. Das Regierungspräsidium Kassel ist eine moderne Dienstleistungsbehörde und bewegt sich am Puls der Zeit. Dafür braucht es motivierte Mitarbeitende, die die Zukunft mit uns gestalten möchten. Wir freuen uns, wenn Sie neue Ideen einbringen und Veränderungen zum Wohle unserer Behörde und ihrer Kundinnen und Kunden mit vorantreiben.“ Alle Absolventinnen und Absolventen haben erfreuliche Ergebnisse erreicht. Das ist auch ein Zeichen der ausgezeichneten Betreuung durch die RP-Ausbilderinnen und -Ausbilder.
Auch Julia Göpel, Ausbildungsleitung und Leiterin des Dezernats Z4 – Personalentwicklung, Aus- und Fortbildung, gratulierte gemeinsam mit dem Ausbildungsteam den neuen Kolleginnen und Kollegen: „Wir freuen uns mit Ihnen, dass Sie unsere Ausbildungsbetreuung nun erfolgreich verlassen. Ab jetzt werden wir Sie im Rahmen der Personalentwicklung auf Ihrem Karriereweg begleiten.“ Alle Ausbildungs- und Studiengänge zeichnen sich durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis aus. Die praktische Ausbildung erfolgt in verschiedenen Dezernaten des Regierungspräsidiums an den Hauptstandorten Kassel, Bad Hersfeld und Wiesbaden. Pflichtstationen im Rahmen der Ausbildung in den klassischen Verwaltungsberufen sind etwa die Personal-, Finanz- und allgemeine Verwaltung. In weiteren, auch individuell wählbaren Praxisabschnitten lernen die Studierenden und Auszubildenden die ganze Aufgabenvielfalt des RP Kassel kennen. Stationen an den weiteren RP-Standorten oder bei anderen Behörden innerhalb und außerhalb Hessens sind in vielen Fällen möglich und gerne erwünscht. Teilweise stehen auch Auslandsaufenthalte über das Programm Erasmus+ offen. Als familienfreundlicher Arbeitgeber mit flexibler Arbeitszeitgestaltung bietet das RP Kassel neben der Vollzeit- auch eine Teilzeitausbildung an. Auch mobiles Arbeiten ist in vielen
Bereichen möglich.
Hintergrund
Mit rund 1.800 Mitarbeitenden gehört das Regierungspräsidium Kassel zu den größten Dienstleistungsbehörden in der Region NordOstHessen. Diese umfasst die Kreise Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder, Hersfeld-Rotenburg, Fulda, Werra-Meißner sowie Stadt und Landkreis
Kassel. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich an den RP- Standorten in Kassel, Bad Hersfeld, Fulda, Hünfeld, Eppstein (Taunus) und Wiesbaden sowie oft auch im Außeneinsatz Tag für Tag für die Belange der Menschen in der Region – von Umwelt- und Naturschutz über Gewerbeaufsicht, Feuerwehrwesen und Arbeitssicherheit bis hin zur Gewährung von Fördermitteln. Als klassische „Mittelbehörde“ steht das RP Kassel an der Schnittstelle zwischen den nordosthessischen Gemeinden und Landkreisen auf der einen und der hessischen Landesregierung in Wiesbaden auf der anderen Seite. Mit dem RP als zertifiziertem familienfreundlichen Arbeitgeber haben die Beschäftigten viele Möglichkeiten, ihr Berufs- und Familienleben mit Teilzeitmodellen und Homeoffice-Angeboten optimal aufeinander abzustimmen.
