In seiner Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm stand er durch ein Freilos im Viertelfinale gegen Jonas Rinkenbach vom UJKC Potsdam. Krüger begann verhalten und durch die Angriffe des Potsdamers konnte er noch keine Akzente setzen. Aber alle Angriffe abwehren. Ab Minute drei und die erste Straffe auf Zuruf wurde Krüger aktiver. Nach vier Minuten Kampfzeit und ohne Wertung für beide, ging es in die Verlängerung, was für Krüger in der Vergangenheit ein Erfolgsrezept war. Nach der zweiten Strafe wurde er richtig aktiv und der Potsdamer baute merklich ab, was Krüger dann nach insgesamt über sechs Minuten Kampfzeit mit einer Haltgrifftechnik im Boden ausnutzte.
Dieser Kampf hatte auch bei Krüger „Körner“ gekostet und er legte im Halbfinale gegen Robert Cyris von Motor-Halle richtig los. Gleich bei seinem ersten Wurf nach neun Sekunden gab die Kampfrichterin für diese Aktion Ippon. Diese Wertung wurde aber vom Oberschiedsrichter in eine Waza-ari Wertung abgewertet. Somit ging es weiter. Sichtlich irritiert von dieser Entscheidung verlor er die Kontrolle und sein Gegner konnte mit zwei Juko-Wertungen bei einer Juko-Wertung für Krüger Druck ausüben. Kurz vor Ende der regulären Kampfzeit gab es dann doch noch den vollen Punkt für Krüger. Im Finale dann ging es gegen den aus Labem/ Tschechien angereisten Martin Kalamen. Nach 50 Sekunden verletzte sich Krüger bei einem Wurfansatz des Tschechen an der Hand und musste Verletzt aufgeben. Trotz der Verletzung freute sich Krüger über den 2.Platz bei seinem „Schnapszahl-Jubiläumsturnier“.
