Forschung und Versorgung haben sich deutlich verbessert: Dank moderner Technik, Künstlicher Intelligenz und genetischer Forschung können Parkinsonerkrankungen heute frühzeitiger erkannt und gezielter behandelt werden. Besonders Universitätskliniken bieten spezialisierte Parkinson-Ambulanzen, die Zugang zu innovativen Therapien und klinischen Studien ermöglichen. Sie arbeiten in interdisziplinären Teams, die eine ganzheitliche Betreuung bieten. Früher galten Zittern und Steifheit als die einzigen Symptome. Doch Parkinson betrifft den ganzen Körper: Neben motorischen Symptomen wie Bewegungsverlangsamung und Gleichgewichtsproblemen gibt es auch nicht-motorische Beschwerden wie Schlafstörungen, Verdauungsprobleme, Depressionen und Gedächtnisprobleme. Besonders tückisch sind Gehblockaden („Freezing“), bei denen Betroffene plötzlich stehen bleiben, abstoppen und das Sturzrisiko steigt. Parkinson ist eine komplexe Krankheit und Betroffene fordern mehr Aufmerksamkeit – nicht nur von der Forschung, sondern auch von der Gesellschaft.
