Gegründet während der sowjetischen Besatzung, dienten die Grenzpolizisten nach Gründung der DDR nicht nur der Überwachung und Abschottung, sondern auch der ideologischen Absicherung des SED-Regimes. Ihr Wirken hatte weitreichende Folgen für die Bevölkerung, insbesondere in den Grenzgebieten. Dr. Sälter wird die Entstehung, Aufgaben und politische Bedeutung der Grenzpolizei analysieren und sie in den historischen Kontext der frühen DDR einordnen.
Dr. Gerhard Sälter war wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte Berliner Mauer und hat sich intensiv mit der Geschichte der DDR-Grenztruppen sowie des Bundesnachrichtendienstes (BND) befasst. Er hat zahlreiche Bücher zu diesen Themen veröffentlicht. Seit Januar 2025 leitet er die Abteilung Vermittlung und Forschung im Bundesarchiv und betreut dort ein Forschungsprojekt zu den „Diensteinheiten des MfS“. Eine Anmeldung ist per E-Mail über veranstaltungen@pointalpha.com oder Telefon 06651/919030 erwünscht.
