Rund 33.000 Männer und 28.000 Frauen (Quelle Deutsche Krebsgesellschaft) erkranken jedes Jahr in Deutschland an Darmkrebs – das klingt erschreckend, doch dank moderner Medizin haben Betroffene häufig eine Perspektive. Wer Polypen oder bösartige Veränderungen frühzeitig entdeckt, hat sehr gute Chancen auf eine vollständige Heilung. Genau deshalb rief die Helios Klinik in Hünfeld im Rahmen des Darmkrebsmonats dazu auf, das Thema Darmgesundheit ernst zu nehmen. „Viele Menschen scheuen sich vor einer Darmspiegelung. Dabei ist sie heute ein absoluter Standardeingriff: schnell, fast immer schmerzfrei und vor allem potenziell lebensrettend“, sagt Esmail Abdullah, Chefarzt der Inneren Medizin in der Hünfelder Klinik. Der Gastroenterologe empfiehlt, sich regelmäßig untersuchen zu lassen. Für Männer ab 50 und Frauen ab 55 Jahren übernehmen die Krankenkassen in der Regel zwei Darmspiegelungen im Abstand von zehn Jahren. Werden dabei Auffälligkeiten festgestellt, können Veränderungen oft direkt entfernt werden, bevor sie sich zu Tumoren entwickeln.
Warnsignale erkennen und Risikofaktoren minimieren
Häufige Warnsignale für Darmkrebs sind anhaltende Verdauungsprobleme, ungeklärter Gewichtsverlust, Blut im Stuhl und regelmäßig auftretende Bauchschmerzen. „Vor allem Blut im Stuhl ist ein Alarmzeichen, das man nicht ignorieren sollte", betont Abdullah und mahnt: „Gehen Sie in solchen Fällen lieber kein Risiko. Suchen Sie einen Arzt auf." Nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft steigen die Heilungschancen bei einer frühen Diagnose auf bis zu 90 Prozent. Neben dem Alter gelten vor allem ungesunde Ernährung, Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel als Risikofaktoren.
Im Ernstfall hohe medizinische Qualität vor Ort
Wird ein Tumor entdeckt, setzt die Helios St. Elisabeth Hünfeld auf ein ganzheitliches Konzept: Kleine Polypen werden bereits während der Darmspiegelung endoskopisch entfernt. Sollte eine Operation und/oder eine Chemo- oder Strahlentherapie notwendig sein, leiten wir die entsprechende Weiterbehandlung in die Wege. „Für jede Patientin und jeden Patienten wird in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit unserer Allgemein- und Viszeralchirurgie und im Rahmen von regelmäßigen regionalen Tumorkonferenzen ein individuelles Behandlungskonzept erstellt“, sagt Abdullah. Termine für eine Darmspiegelung können unter der Telefonnummer 06652/987-123 vereinbart werden.
