Die Feuerwehr war zu einem Zimmerbrand alarmiert worden. Vor Ort konnte sie ein Brandgeschehen und eine starke Verqualmung im ersten Obergeschoss feststellen. Trupps der Feuerwehr gingen unter Atemschutz in das Gebäude und löschten das Feuer. Anschließend wurden Belüftungsmaßnahmen durchgeführt und Nachlöscharbeiten vorgenommen. Nach aktuell vorliegenden Erkenntnissen wurden die Bewohner durch einen auslösenden Rauchmelder auf die Brandentstehung aufmerksam. Die Männer konnten das Haus glücklicherweise eigenständig verlassen. Einer von ihnen musste jedoch wegen Rauchgasintoxikation vor Ort medizinisch behandelt werden. Während der Löschmaßnahmen war die Hammelburger Straße aufgrund der starken Rauchentwicklung bis etwa 9 Uhr gesperrt. Der entstandene Gesamtsachschaden beläuft sich auf schätzungsweise 150.000 Euro. Weshalb das Feuer ausbrach, ist aktuell unklar und Bestandteil der weiteren polizeilichen Ermittlung. Derzeit gehen die Ermittler von einem technischen Defekt aus. Das Haus ist vorerst unbewohnbar. Im Einsatz waren die Feuerwehren Rothemann, Welkers und Eichenzell sowie der Rettungsdienst und die Polizei.
Fulda Saints suchen Unterkunft für Spieler
Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs, hielten sich zwei Spieler aus Kanada in dem Haus auf, sie konnten sich rechtzeitig ins Freie begeben, verloren aber all ihre Sachen. In kürze werden zwei weitere Spieler aus dem Ausland eintreffen, um sich mit den Saints auf die anstehende Saison in der American Football-Regionalliga vorzubereiten. Der Verein sucht nun dringend nach einer Unterkunft in Fulda und Umgebung für die vier jungen Männer, wie Teammanager Frank Schreiner sagt. Wer dem Verein etwas anbieten kann, kann sich unter team@fulda-saints.de melden.
