Die Eröffnung wird um 12 Uhr mit rotem Teppich und Konfetti zelebriert. Auf rund 250 Quadratmetern können die Kundinnen und Kunden 3200 Produkte in den Regalen finden. Das Geschäft hat rund um die Uhr geöffnet. Über eine Kundenkarte können die Menschen die Tür öffnen und die Bezahlung durchführen. Es gibt außerdem Zeiten, an denen Personal vor Ort ist. Die Kundschaft kann auch online Einkäufe tätigen und sich liefern lassen.
Der Wunsch nach einem Nahversorger im ländlich gelegenen Mansbach habe es schon länger gegeben, berichtet Stenda: „Wir waren immer wieder im Austausch darüber.“ Mitte 2023 sei die Gemeinde dann auf das Tante Enso Konzept gestoßen: „Wir fanden deren Philosophie toll.“ Bei Tante Enso stehe der Mensch im Vordergrund. Dementsprechend beteiligen sich die Bürgerinnen und Bürger genossenschaftlich über den Kauf von Anteilen an dem Laden. In Mansbach wurde etwa über die Öffnungszeiten des Personalbetriebs und weitere Details entschieden, erläutert Stenda. Der gesamte Prozess sei basisdemokratisch abgelaufen, hebt er hervor.
Insgesamt 370.000 Euro hat die Gemeinde Hohenroda für den Um- und Anbau des Dorfgemeinschaftshauses geplant, gibt der Bürgermeister an. Er ist dankbar für die politische Unterstützung des Projekts und ergänzt: „Wir sind sehr glücklich über die Eröffnung.“ Sein Dank gilt ebenfalls allen beteiligten Gewerken, die mitgeholfen haben, dass der Zeitplan eingehalten werden konnte. Die Begeisterung sei entsprechend groß, meint Stenda: „Wir freuen uns riesig. Der Laden ist sehr schön geworden, modern, hell, gut strukturiert.“ Für die Zukunft wünscht er dem Laden viel Erfolg: „Ich bin da wirklich guter Dinge.“
