Etwas ärgern mussten sich die Wasserfreunde über die Terminierung des Final Four-Turniers im Süddeutschen Pokal, denn erst vor gut zwei Wochen wurde der Termin fix gemacht, nachdem ursprünglich ein anderer angedacht war. „Dadurch können einige bei uns nicht, wir fahren also mit einer ziemlich geschwächten Truppe hin“, bedauert Fuldas Mannschafts-Kapitän Maximilian Hartung, der selbst erst für Sonntag anreisen wird. Trainer David Horvath ist im Ausland unterwegs und wird ebenfalls nicht dabei sein, im Halbfinale wird das Team zunächst von Volker Schunke betreut.
Dabei wartet am Samstag ab 18.30 Uhr aber das wohl schwerste Los: Die Fuldaer müssen gegen Zweitliga-Tabellenführer SC Neustadt/Weinstraße ran, der in der Liga noch ohne Punktverlust und auf dem besten Weg zum Aufstieg ist. „Das wird natürlich sehr schwierig, sie sind im Moment mit Abstand die beste Mannschaft“, so Hartung. Das erste Halbfinale bestreiten am Samstag schon ab 16.30 Uhr Friedberg und Gastgeber Ludwigshafen. „Sie haben da schon einen Heimvorteil in ihrem kleinen Becken“, meint Hartung. Daher sei mit einem Spiel um den dritten Rang am Sonntag ab 9 Uhr zwischen den Wasserfreunden und dem VfB Friedberg zu rechnen. Egal, wie es kommt, betont der Kapitän aber: „Der dritte Platz ist schon unser klares Ziel“. Das Endspiel steigt dann am Sonntag ab 10.45 Uhr zwischen den beiden Halbfinal-Siegern.
