Strahlender Sonnenschein, aber viel Wind: Trotz des kalten Wetters waren auch am Sonntag wieder viele Besucher auf der Ochsenwiese anzutreffen. Noch ein letztes Mal schlenderten die Fuldaer über den Platz und ließen sich die vielfältigen Speisen schmecken. Am Abend wurde dann alles zusammengepackt, die nächste Station des Street Food Festivals ist Bernburg in Sachsen-Anhalt. Thomas Franzsky, Produktionsleiter des Street Food Festivals, zog eine durchaus positive Bilanz: „Für das Wetter, das wir hatten, war es gut besucht dieses Mal.“ Am Freitag sei es eigentlich zu warm gewesen, während am Samstag und Sonntag zu viel Wind geherrscht habe, was die Fuldaer aber nicht davon abgehalten habe, das Festival zu besuchen, so Franzsky. Am Sonntag sei von den drei Tagen am meisten los gewesen, erklärte er weiter. Lobend hob er auch die Fuldaer Standbetreiber hervor: „Die waren mit ihrem Angebot eine Bereicherung für unser Festival. Es hat alles reibungslos geklappt.“
Auch Hannah Schmitt, Betreiberin des Beerenwein-Standes und Mitorganisatorin, freute sich über den Andrang am Sonntag. „Heute ist es wirklich bombig“, strahlte sie: „Wir haben dauerhaft eine Schlange am Eingang, da kommen ständig Leute rein.“ Fulda ist die erste Stadt auf der großen Tour durch Deutschland und habe bereits zum Start eine ordentliche Figur gemacht, so Schmitt: „Für einen Saisonauftakt war das hier wirklich eine gelungene Nummer“, lobte sie und fügte hinzu: „Ich denke nach dem Sonntag hier kann sich wirklich keiner beschweren.“
Neu auf dem Platz war Nancy Malz mit ihrem „Kimbab Korean Soul Food“-Truck. „Es lief relativ gut, denke ich“, sagte sie bescheiden. Sie zeigte sich vor allem zufrieden über die Freundlichkeit der Kunden und ihrer Kollegen. „Da steht man gerne morgens mit einem Lächeln auf“, lobte sie. Gerade von den Besuchern habe sie viel positives Feedback gekriegt: „Das war mein Highlight. Aber ich freue mich natürlich auch auf die anderen Städte.“
Viel Kundschaft habe auch der Stand „Spieße Kombinat“ gehabt, berichtete Betreiberin Lysann Eckstein. „Die Fuldaer hatten Hunger auf Spieße“, ergänzte sie lachend mit Blick auf das gelungene Wochenende. Besonders das tolle Wetter hätte zum Erfolg beigetragen, schätzte sie. Die kühleren Temperaturen gerade am Sonntag waren für Jan Igel, vom Stand „Hedgehog and Rabbit Homemade Icecream, natürlich nicht so zuträglich. Dennoch sei es „völlig okay“ gelaufen, räumte er ein: „Es war dem Wetter entsprechend viel los.“ Grinsend fügte er hinzu: „Außerdem sind die Fuldaer sehr nett. Wir kommen gerne wieder.“ Kassenschlager war dort natürlich die ausgefallene Sorte „schwarze Vanille“, das, wie der Name schon sagt, vollständig schwarz ist.
