Der nachfolgende Sprinter konnte einen Zusammenstoß mit dem Rad des Lkw nicht mehr verhindern. Durch den Aufprall wurde die Fahrzeugfront sowie der Unterboden des Sprinters derart beschädigt, dass er auf circa 100 Meter Länge Motoröl auf der Fahrbahn verlor und anschließend, beginnend vom Motorraum aus, in Brand geriet. Der 30-Jährige in Köln wohnhafte Sprinterfahrer konnte sein Fahrzeug in Höhe des Einfädelungsstreifens auf die A 7 noch auf den Standstreifen lenken und sein Fahrzeug unverletzt verlassen. Der Sprinter brannte in der Folge komplett aus und musste nach dem Ablöschen durch die freiwillige Feuerwehr durch einen Abschleppdienst abtransportiert werden.
Auch der Lkw war nicht mehr fahrbereit. Der 59-Jährige italienische Fahrer hielt unmittelbar nach Bemerken des technischen Defektes auf dem Standstreifen an. Nach Sachverhaltsaufnahme konnte der Sattelzug durch die Streife der Polizeiautobahnstation Petersberg noch notdürftig zu einem nahen gelegenen Parkplatz begleitet werden, um dort im verkehrssicheren Bereich den entstandenen Schaden an der Achse beheben zu lassen. Neben der Feuerwehr Kirchheim zur Brandbekämpfung und Absicherung der Unfallstelle war auch die Autobahnmeisterei Alsfeld zur Reinigung der Fahrbahn eingesetzt. Der Zubringer auf die A 7 musste während der rund zweistündigen Einsatzmaßnahmen teilweise voll gesperrt werden. Die Auswirkungen auf den fließenden Verkehr blieben jedoch aufgrund der geringen Frequentierung des Streckenabschnittes sehr gering. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 20.000 Euro geschätzt.
