Lokales HEF 28.04.2025

Sonderausstellung zur Zwangsarbeit im Werra-Kalirevier geplant

Heringen (pm/as) – Das Werra-Kalibergbau-Museum in Heringen (Werra) bereitet derzeit eine bedeutende Sonderausstellung vor, die sich mit einem dunklen Kapitel unserer Geschichte beschäftigt: der Zwangsarbeit während des Zweiten Weltkriegs.

Fotos: Werra-Kaliberbau-Museum

Diese Ausstellung, die ab 2026 im Museum gezeigt werden soll, möchte die Geschichten und das Leid der Menschen sichtbar machen, die unter Zwang in der Region arbeiten mussten. Die Ausstellung richtet sich vor allem an Jugendliche in Hessen und Thüringen und wird Schulen in der Region auch langfristig zur Verfügung stehen. Geplant ist auch eine digitale Version der Ausstellung.

Das Museumsteam lädt alle, die historische Unterlagen, Fotos oder Zeitzeugenberichte besitzen, herzlich ein, ihre Erinnerungen und Materialien mit ihnen zu teilen. Die Beiträge sind essenziell, um ein authentisches und eindrucksvolles Bild dieser Zeit zu vermitteln und das Bewusstsein für die Vergangenheit zu stärken.

Wenn die Bürgerinnen und Bürger Fotos, Dokumente oder persönliche Erinnerungen haben, die im Zusammenhang mit der Zwangsarbeit im Werra-Kalirevier stehen, freut das Team sich sehr über Die Kontaktaufnahme. Die Unterstützung trägt dazu bei, die Geschichte lebendig zu halten und zukünftigen Generationen aufzuzeigen, wie wichtig es ist, aus der Vergangenheit zu lernen.

Für weitere Informationen oder um Ihre Beiträge zu teilen, wenden Interessierte sich bitte an das Werra-Kaliberbau-Museum in Heringen (Ansprechpartner: Museumsleiter Dr. Arndt Macheledt, E-Mail: arndt.macheledt@heringen.de, Telefon: 06624 5421220). Gemeinsam können wir dazu beitragen, dieses bedeutende Kapitel unserer Geschichte würdig zu dokumentieren.