Wie wurden Soldaten dazu gebracht, im Zweifelsfall von der Schusswaffe Gebrauch zu machen und zum Schießen zu motivieren? Welche Bindungen zwischen „Grenzern“ und Bevölkerung im Sperrgebiet konnten vor diesem Hintergrund entstehen? Aufgrund von Protesten und das Ansehen des Staates zu retten hob Erich Honecker im Februar 1989 klammheimlich den Schießbefehl, der angeblich nie existiert hatte, auf. Auch nach der Grenzöffnung und der Wiedervereinigung wurde (nicht nur) in den Mauerschützenprozessen immer wieder um den Schießbefehl an der deutsch-deutschen Grenze gestritten.
Kooperationspartner der Veranstaltung ist die Hessische Landeszentrale für politische Bildung (HLZ). Eine Anmeldung ist per E-Mail über veranstaltungen@pointalpha.com oder telefonisch unter 06651/919030 erwünscht. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
