„Die Jungs haben den Turnaround geschafft, das spricht für die Mannschaft“, blickt Cimen auf die vergangenen Wochen. Das Team habe gezeigt, mit solchen Situationen umgehen zu können. In der aktuellen Saisonphase gehe es nicht mehr darum, die Mannschaft weiter zu entwickeln, sondern darum, so erfolgreich wie möglich zu sein. „Wir haben jetzt noch drei Spiele vor der Brust und wollen die bestmögliche Punkteausbeute erreichen“, sagt Cimen.
Wie in den Vorwochen war es gegen Mainz II auch wieder ein knapper Sieg, bei dem bis zum Schluss gezittert werden musste. „Klar sind wir mit dem Ergebnis hoch zufrieden, das war der nächste große Schritt“, sagt der SGB-Coach: „Im Moment haben wir das nötige Spielglück auf unserer Seite, aber das muss man sich auch erarbeiten“ – genau das mache die Mannschaft auch. In Mainz hatten die Barockstädter insbesondere in den ersten zehn bis 15 Minuten in der ein oder anderen Situation Glück, nicht in Rückstand zu geraten, dann fing sich das Team. „Mit fortlaufender Spieldauer haben wird uns den Sieg dann auch verdient“, sagte Cimen.
Am Samstag geht es für die SGB nun mit dem nächsten direkten Duell und einem Hessenderby weiter. Mit Hessen Kassel wird eins der besten Rückrundenteams im Fuldaer Stadion zu Gast sein und die Löwen sind mit 40 Punkten – zwei Weniger als die Barockstadt – auch noch nicht ganz aus dem Schneider was das Thema Klassenerhalt angeht. „Es wird ein schönes Derby“, ist sich Cimen sicher. Wie es personell aussehe werde sich im Laufe der Woche zeigen. Sicher ist, Leon Pomnitz muss zusehen, er sah in Mainz die zehnte Gelbe Karte in dieser Saison und ist gegen Kassel gesperrt. Gute Nachrichten gibt es von Marius Köhl, der in dieser Woche wieder komplett ins Training einsteigen wird. Nicht fit für 90 Minuten waren am Sonntag Moritz Dittmann, Sebastian Schmitt und Tim Korzuschek. „Sie waren einfach krank, das hat man gesehen, die Kräfte haben nachgelassen“, sagt Cimen, der insgesamt aber positiv auf die Woche und das kommende Spiel blickt: „Wir haben genug Alternativen.“ In der Woche drauf wartet mit dem Gastspiel bei der Reserve von Bundesligist Eintracht Frankfurt, aktuell Vorletzter, gleich das nächste Derby, ehe dann am letzten Spieltag der FC Homburg, der derzeit vier Punkte mehr als die Barockstädter hat, in Fulda zu Gast ist.
