Die Form stimmt ganz und gar nicht, die Leistungen zu selten. „Nach dem Hoffenheim-Spiel hatten wir ein gutes Gefühl, und gegen Bahlingen ging es wieder steil nach unten. Wir haben nicht diese Konstanz“, stellt Christian Geisendörfer fest. Die sportliche Leitung durfte im ganzen März in fünf Spielen keinen Punktgewinn notieren. Sieben Partien sind es noch bis Saisonende, und drei Siege sollte die SGB noch einfahren, um ganz sicher zu sein. Mindestens. „Am Ende hilft jeder Punkt, und es wird auch bis zum Ende gehen. Dem sind wir uns bewusst“, so Geisendörfer.
Das Gute für die Barockstadt: „Wir haben es noch selbst in der Hand“. Allerdings zeigt der Trend eine ganz andere Richtung an. Doch Geisendörfer und die SGB-Führungsriege spricht weiterhin nicht von einer Abstiegsangst: „Wir glauben weiter fest an die Mannschaft. Es ist ja die Mannschaft, die auch schon 32 Punkte geholt hat und an der sich nichts geändert hat“.
Der Zugriff aufs Spiel fehle in vielen Duellen, und so komme es nun mehr denn je auf die Grundtugenden an: „Wir müssen einfach erstmal wieder stabil werden und Zweikämpfe gewinnen, dass der Glaube auch in der Mannschaft an sich selbst wieder da ist“, sagt Geisendörfer: Stabilität und Intensität seien auf dem Platz gefordert, der Gegner sei zunächst zweitrangig. „Klar ist die individuelle Qualität bei gewissen Gegnern unterschiedlich hoch, aber das Spiel liegt erstmal bei uns. Wenn wir die Spiele richtig angehen, stehen wir am Ende hoffentlich über dem Strich“. Der Glaube ist im Vorstandsteam aber nicht nur an die Mannschaft da, sondern weiterhin auch an Trainer Daniyel Cimen: „Wir haben ihn ja im Spätsommer bewusst geholt und guten Fußball gezeigt, seit er gekommen ist. Das verschwindet ja nicht einfach. Darüber führen wir nullkommanull Diskussionen“.
