Voraussichtlich ab 11. Mai wird der Badepark wieder öffnen. „Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels sahen wir uns mit der Herausforderung konfrontiert, den Bäderbetrieb aus eigener Kraft nicht mehr vollumfänglich und sicher gewährleisten zu können“, erklärt Hauke: „Eine solche Situation hätte langfristig die Attraktivität unseres Badeparks erheblich beeinträchtigt. Als verantwortungsvoller Arbeitgeber liegt uns das Wohlbefinden unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders am Herzen. Wir möchten sicherstellen, dass sie unter Einhaltung aller arbeitsrechtlichen und arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen tätig sein können und gesunde Arbeitsbedingungen vorfinden.“ Die Firma Thimet übernimmt nun sowohl die Betriebsführung, als auch die Stellung zusätzlichen Personals. Die Zusammenarbeit ermögliche es so den Badepark zukunftsfähig aufzustellen. „Diese Entscheidung kommt nicht nur unseren Mitarbeitenden zugute, sondern gewährleistet auch für alle Besucherinnen und Besucher ein sicheres und attraktives Badeerlebnis“, berichtet Hauke und nennt zum Beispiel die Sicherstellung beständiger Öffnungszeiten.
Die Marktgemeinde bleibe allerdings auch weiterhin Eigentümerin des Freibads, kümmere sich auch weiterhin um Unterhaltung und Instandhaltung, sagt die Bürgermeisterin und spricht von einem innovativen Betreibermodell, das die Stärken kommunaler Trägerschaft mit professionellem Management verbinde. Die Firma Thimet werde die Aufgabe der Organisation des täglichen Badebetriebs sowie der Personaleinsatzplanung übernehmen und bei Bedarf zusätzliches Fachpersonal bereitstellen, erläutert Hauke weiter: „Durch diese klare Aufgabenteilung können sich beide Partner auf ihre jeweiligen Kernkompetenzen konzentrieren: Die Gemeinde sichert als verlässlicher Eigentümer den langfristigen Erhalt dieser wichtigen Freizeiteinrichtung für unsere Badegäste, während die Firma Thimet mit ihrer Expertise im Bädermanagement für einen reibungslosen Betriebsablauf sorgt.“ So soll der Fortbestand des Badeparks als attraktives Freizeitangebot langfristig gesichert werden, ergänzt sie. Schon in der vergangenen Saison hat die Gemeinde mit dem jetzt neuen Betreiber auf anderer Ebene zusammengearbeitet. Das Unternehmen unterstützte durch einen Personalgestellungsvertrag bei personellen Engpässen mit Aushilfskräften. „Wir haben das Gespräch mit Herrn Thimet gesucht, der uns daraufhin sein Betriebskonzept für unseren Badepark präsentiert hat“, schildert Hauke, wie es weiterging: „In einem sorgfältigen Entscheidungsprozess wurden anschließend alle relevanten Gremien eingebunden und umfassend informiert.“
Freier Eintritt für Jugendliche mit Wohnsitz in der Marktgemeinde
„Für die Saison 2025 hat die Gemeindevertretung eine moderate Anpassung der Benutzungsgebühren im Badepark beschlossen. Diese Anpassung wurde notwendig, um den gestiegenen Betriebskosten Rechnung zu tragen“, teilt Hauke mit. Gute Nachrichten gibt es aber für alle Kinder und Jugendlichen im Alter von sechs bis 17 Jahren mit Wohnsitz in der Marktgemeinde Eiterfeld: Sie erhalten in der Badesaison 2025 freien Eintritt. Dieser Entscheidung lag ein CDU-Antrag zugrunde, der angenommen wurde. „Diese Maßnahme ist Teil unseres Bestrebens, den Badepark für alle Bevölkerungsgruppen zugänglich zu halten und insbesondere die Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen zu fördern“, erläutert die Bürgermeisterin.
Sanierung des Badeparks geplant
Schon länger laufen auch Planungen für eine Sanierung des Badeparks. „Derzeit kann noch kein exaktes Startdatum für die Baumaßnahmen genannt werden, jedoch planen wir, dass die Badesaison 2025 im regulären Betrieb stattfinden wird“, sagt Hauke. Als Grundlage für die Sanierung sei auf der Basis politischer Beschlüsse eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben worden. Auch die Bürger waren aufgerufen worden, sich im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss beim Thema Badepark einzubringen. „Diese engagierten Mitbürger stehen uns beratend zur Seite und geben wertvolle Impulse für eine zukunftsfähige Gestaltung des Badeparks“, sagt Hauke. Die Ergebnisse dieser gemeinsamen Beratungen sollen in einer der kommenden öffentlichen Sitzungen diskutiert und beschlossen werden, fügt sie an.
