Schwalm betonte dabei, wie wichtig es ist, die Kinder bereits im Kita-Alter mit einer routinierten Zahnpflege vertraut zu machen. Regelmäßige Besuche der Partnerschaftszahnarztpraxis in der Kita sowie ein Ausflug in die Praxis sollen den Kindern außerdem die Angst vor dem Zahnarztbesuch nehmen. Und: „Die Zahnärztin vermittelt die Themen gesunde Ernährung und Zahnpflege auf einer sehr kindgerechten Ebene, das ist toll“, sagt Silvia Schmidt, Leiterin der Kita Amazonia.
Um mit diesem Prädikatssiegel ausgezeichnet zu werden, muss eine Kita klar definierte Voraussetzungen erfüllen: alle Kinder trinken ausschließlich Wasser oder ungesüßten Tee aus Bechern, alle Kinder frühstücken gemäß dem zuckerfreien Vormittag, alle Kinder üben täglich das Zähneputzen nach der „KAIplus-Systematik“, alle Eltern erfahren in Gesprächen, dass sie die Zähne ihrer Kinder nach dem Abendessen sauber putzen müssen, alle pädagogischen Fachkräfte sind geschult und kooperieren mit dem Arbeitskreis Jugendzahnpflege und dem Patenschaftsteam.
Das Siegel ist dann für zwei Jahre gültig. Nach dieser Zeit wird überprüft, ob die Einrichtung nach wie vor alle Voraussetzungen erfüllt und auch das Personal muss sein Wissen auffrischen. Auch in anderen Kommunen im Landkreis sind einzelne Kindertagesstätten mit dem Prädikatssiegel ausgezeichnet. Weitere Informationen unter akj-hef-rof.de/angebote/ernaehrungsberatung-kinder
