Lokales 26.04.2025

Pappert Backhaus offiziell eingeweiht – Emotionaler Neustart – Fotos

Rönshausen (as) – Tradition und moderne Technik vereint: Das neue Backhaus von Pappert ist bereits seit einigen Wochen in Betrieb, am Freitag wurde das Gebäude nun offiziell eingeweiht. Die Geschäftsführer Bernd Pappert und Manfred Klüber begrüßten zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im integrierten Café am Hauptstandort in Rönshausen. Die Anwesenden hatten Gelegenheit, einen Blick in die hochmoderne Backstube zu werfen (update 18.40 Uhr).

Bernd Pappert (dritter von links) und Manfred Klüber (fünfter von links) zusammen mit ihren Ehefrauen und Kindern. Foto: Andreas Schellenberg

„Es fühlt sich sehr gut an“, stellte Pappert mit Blick auf den großen Umzug des Unternehmens in die Gemeinde Eichenzell fest. Er sprach über das Gefühl der Wehmut, nach 30 Jahren Poppenhausen zu verlassen. Dem stimmte Klüber zu, ergänzte jedoch. „Schön, dass wir hier sind. Wir haben noch vieles vor.“ Die Geschäftsführer bedankten sich bei allen Unterstützern, darunter die Gemeinde Eichenzell, der Landkreis Fulda, sowie die VR Bank Fulda und die Sparkasse Fulda als Finanzierungspartner. „Wir haben ein tolles Objekt geschaffen“, lobte Klüber. Bei der Eröffnung des Cafés habe es zahlreiche positive Rückmeldung gegeben, was ihn hoffnungsvoll stimmen würde. Der Blick in die Backstube vor Ort zeige, wie das Handwerk heutzutage mit moderner Technik ablaufe. Dabei spiele auch Nachhaltigkeit eine große Rolle, so Pappert. Über Photovoltaik und Wärmerückgewinnung werde grüne Energie gewonnen, zusätzlich würden Speisereste energetisch verwertet: „Wir sind da in Deutschland federführend.“ Für die Mitarbeitenden gebe es mit hübsch gestaltetem Pausenraum, Fitnessraum und Dachterrasse ebenfalls einige Besonderheiten, lobte Klüber. Er teilte mit Blick auf die Zukunft mit: „Wir haben noch Ziele.“ Besonders froh sei er darüber, dass seine Kinder sowie die Kinder von Pappert ebenfalls im Unternehmen aktiv seien.

Michael Ruhl, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat, lobte in einem Grußwort die starke Verbundenheit von Pappert zur Region. Er bedankte sich bei dem „Vorzeige-Unternehmen“ für die tolle Arbeit und wünschte alles Gute für die Zukunft. Diesem Lob schloss sich Fuldas Bundestagsabgeordneter Michael Brand an: „Pappert ist eine Marke.“ Die Geschäftsführer könnten stolz auf den bisherigen Erfolg sein, der am neuen Standort sicher weitergehen werde. Er richtete außerdem Grüße von Werner Wolf, dem Präsident des 1. FC Köln aus. Die Kombination von Tradition und moderner Technik sei ein Qualitätsmerkmal, stellte Landrat Bernd Woide fest. Pappert würde mit dem neuen Backhaus Mut beweisen: „Mut, die Investitionen in Gang zu setzen.“ Als Geschenk überbrachte er, was ebenfalls eine Tradition ist, den Holzteller des Landkreises als Geschenk. Einen echten „Eichenzeller Weckfresser“ hatte Bürgermeister Johannes Rothmund im Gepäck. Er bedankte sich für die Wahl von Eichenzell als neuem Standort: „Ich wünsche viel Erfolg und sehr gute Zusammenarbeit.“

Kai Eberhard, Geschäftsführer der Deutsche Anlagen-Leasing (DAL), lobte das Motto von Pappert: „Täglich frische Vielfalt.“ Daneben steche das Unternehmen noch durch viel Menschlichkeit im Service hervor. Er lobte die Zusammenarbeit beim Bau des neuen Backhauses und wünschte ebenfalls viel Erfolg. Mit Blick auf die Brote meinte er: „So schmeckt Eichenzell.“ Pfarrerin Ulrike Röder und Pfarrer Guido Pasenow sprachen gemeinsam den Segen für das neue Backhaus. Im Anschluss hatten alle Interessierten Gelegenheit, sich die Backstube selbst einmal anzuschauen. Im Café wurden derweil die Gäste mit einigen leckeren Speisen und Getränken versorgt. Es wurden außerdem Spenden an die Kinderklinik am Klinikum Fulda gesammelt.