TSV Ost-Mosheim – TV Hersfeld 25:26 (10:12)
Was für ein dramatischer Spielausgang – mit dem besseren Ende für die Gäste aus der Festspielstadt. Nach Auszeiten beider Mannschaften waren noch 19 Sekunden auf der Uhr, als David Schikarski zum Wurf ansetzte und den Ball zum 26:25 in die Maschen hämmerte. Die Gastgeber hatten darauf keine Antwort mehr parat, die Verteidigung der Hersfelder hielt dem letzten Angriff von Ost-Mosheim stand. Über die kompletten 60 Minuten blieb die Partie extrem spannend, kein Team konnte sich überhaupt mal auf drei oder mehr Tore absetzen. In den letzten zehn Minuten ließ sich dann ein Muster erkennen. Beim Stand von 20:20 legte Hersfeld vor, die Gastgeber zogen nach und glichen wenig später aus. In diesem Rhythmus ging es bis zur letzten Minute weiter, Hersfeld legte vor, Ost-Mosheim zog nach – zumindest bis Schikarski den letzten Wurf versenkte und seinem Team so zum Sieg verhelfen konnte.
TV Hersfeld: Reinhardt (10/2), Spill (5), Schikarski (4), Holzschuh (3), Teichmann (2), Hasselbach (1), Wiegel (1), Beckemeyer, Kürten, Schulz, Krause, Goebel, Voß, Kehl.
Körle/Guxhagen – Großenlüder/Hainzell 40:35 (21:16)
Von Beginn an machten beide Teams klar, dass sich die Zuschauer auf ein Offensivspektakel gefasst machen konnten: Nach nicht einmal sechs gespielten Minuten stand es bereits 5:4, das war auch der Zeitpunkt, an dem der Spitzenreiter begann, seine Klasse auszuspielen. Die Gäste unter der Leitung von Adrian Schild waren zwar bemüht, hatten der Offensive der Nordhessen jedoch wenig entgegenzusetzen. Die Gastgeber erspielten sich im Laufe der ersten Halbzeit einen Sieben-Tore-Vorsprung, den die HSG zur Pause immerhin auf fünf Tore reduzieren konnte. Die Hypothek war dennoch zu hoch – zu keinem Zeitpunkt machte der Tabellenerste Anstalten, das Spiel noch irgendwie aus der Hand geben zu können. Zwar kam Schilds Team nochmal heran, jedoch nie auf mehr als drei Tore. Körle/Guxhagen erhöhte in einem solchen Fall immer wieder das Tempo, spätestens mit dem 35:28 knapp neun Minuten vor dem Ende war die Messe gelesen.
HSG Großenlüder/Hainzell: Malolepszy (10/6), Deppe (8), H. Dimmerling (7), Sippel (4), Bosold (2), Weinbörner (1), L. Dimmerling (1), Blinzler (1), Wahsner (1), Stradtmann, Münker, Herber.
