Im großen Saal des Bürgerhauses versammelten sich zahlreiche Gäste aus der Gemeinde, den Feuerwehren aus den Dipperzer Ortsteilen und aus der Region, um diesen Tag gemeinsam mit den Einsatzkräften der Feuerwehr Friesenhausen-Dörmbach zu begehen. Denn nicht nur sei lange auf das Fahrzeug gewartet worden, es sei auch etwas ganz Besonderes, erklärte Bernd Schmidt, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Friesenhausen-Dörmbach, stolz. Es sei mit spezieller Ausstattung versehen, was spezielle Einsätze ermögliche. „Mit diesem Fahrzeug sind wir gut gesichert für die Zukunft, zum Wohlergehen und dem Schutz der Bevölkerung“, freute sich der Wehrführer. Besonderes Lob sprach er Gemeindebrandinspektor Martin Rühl aus, der viel Arbeit in die Organisation und die Beschaffung des Fahrzeugs gesteckt habe. „Ich danke dir für deine Arbeit“, sagte Schmidt.
Innenminister Roman Poseck war eigentlich auch angekündigt, musste sich aber wegen eines dringenden Termins entschuldigen lassen. Er schickte allerdings ein Schreiben, das Wehrführer Schmidt in dessen Abwesenheit verlas. Darin stellte der Innenminister die Feuerwehren des Landes als „erste Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger in allen Krisenlagen“ heraus und lobte: „Die Feuerwehren in Hessen sind damit eine unverzichtbare Stütze bei der Bewältigung dieser Krisenlagen in Hessen.“ Er dankte den Feuerwehrleuten für ihren „unermüdlichen Einsatz“ und versicherte: „Ich freue mich darauf, demnächst persönlich bei Ihnen vorbeizukommen und wünsche Ihnen eine gelungene Feier.“ Das Land Hessen hatte das neue Fahrzeug mit 41.000 Euro gefördert.
Im Anschluss segnete Pfarrer Piotr Kownacki das Fahrzeug. Darin lobte er auch den hohen Einsatz der Feuerwehrleute und dankte für ihre Hingabe. Der Feier wohnten auch Landrat Bernd Woide und CDU-Landtagsabgeordneter Sebastian Müller bei. Der hessische Innenminister Roman Poseck hatte seine Teilnahme kurzfristig absagen müssen, ließ aber ein Grußwort verlesen. Musikalisch wurde die Veranstaltung vom Orchester der Freiwilligen Feuerwehr Friesenhausen-Dörmbach begleitet.
