„Wir bewahren ihre Schicksale im Gedächtnis“: Für viele Jüdinnen und Juden war Deutschland nach 1945 zunächst nur Zwischenstation auf der Ausreise nach Israel. Und doch entstand daraus eine neue Lebensperspektive.
Bereits 1945 wurden 51 jüdische Gemeinden neu gegründet, die in Fulda im September 1945. Die Stadt erlebte eine Welle von jüdischen Einwanderern, sogenannten Displaced Persons (DP’s) aus Osteuropa. Wir wollen uns erinnern – an die von Schmerz und dem Willen, neu anzufangen geprägte Zeit und die bewegenden Schicksale.
Anja Listmann, Beauftragte für Jüdisches Leben in Fulda, stellt uns einige Lebensgeschichten vor, zum Beispiel die von Max Gerson, dem ersten Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Fuldas nach 1945.
Der Eintritt ist kostenlos, Spenden sind erwünscht.
