Jumo-Gesellschafter Bernhard Juchheim bedankte sich bei den Mitarbeitenden für ihr Engagement. Charisiadis hob hervor, dass das Ideenmanagement „gelebter Aufbruch“ sei. Peter Reinhard, Leiter des Jumo-Ideenmanagements, zog eine erfreuliche Gesamtbilanz. Im vergangenen Jahr wurden 151 Ideen von 110 Mitarbeitenden eingereicht. Umgesetzt wurden in 2024 insgesamt 112 Ideen, aus 2024 und teilweise noch aus 2023 und 2022. Weiter wurden mehr als 300 kleine Ideen, über die sogenannte Ideenbox eingereicht und umgesetzt. Diese Art der Ideenbearbeitung ist überwiegend in der Produktion im Shopfloor-Management etabliert. „Jede Idee ist wichtig, und zeigt euer ausgeprägtes Engagement für Jumo“, sagte Reinhard.
Durch die Umsetzung dieser Ideen konnte Jumo im abgelaufenen Jahr rund 130.000 Euro einsparen. Belohnt wurde das mit Prämien von rund 6500 Euro. Den ersten Platz mit der besten Idee belegten Stefan Schüßler und Carsten Dücker. Sie hatten sich konkrete Gedanken gemacht, wie man die Herstellkosten von elektronischen Baugruppen reduzieren kann. Bei Geräten mit bestimmten Kundenausführungen sind Bauteile enthalten, die so nicht benötigt werden. Um Kosten zu sparen wurde eine optionale Baugruppe entwickelt, die die nicht benötigten Bauteile eliminiert. Dadurch konnten rund 61.530 Euro eingespart werden. Das gemeinsame Mittagessen gab ausreichend Gelegenheit für einen Austausch zwischen Gesellschafter, Geschäftsführung, Personalleitung und Mitarbeitenden über aktuelle Jumo-Themen.
