Lokales FD 30.04.2025

Mehr Mitsprache: Tobias Farnung will junge Menschen miteinbeziehen

Poppenhausen (pm/as) – Der Poppenhausener Bürgermeister-Kandidat Tobias Farnung möchte sich dafür einsetzen, dass junge Menschen noch stärker in die politische Diskussion rund um die Gestaltung ihrer Heimatgemeinde eingebunden werden. „Viele Entscheidungen, die auf kommunaler Ebene getroffen werden, haben Auswirkungen auf die Zukunft der jungen Generation“, sagt der 44-Jährige, der selbst Vater von zwei Kindern ist.

Fotos: Tobias Farnung

Farnung erklärt: „Daher sollte ihre Meinung im Zuge des Entscheidungsprozesses auch noch stärker Gehör finden als bislang.“ Er weiß aus zahlreichen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern in den vergangenen Wochen, dass ein Großteil der hier lebenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen politisch deutlich interessierter ist, als es von vielen unterstellt wird. „Dieses politische Interesse und der Wunsch, sich an der Gestaltung der Zukunft unserer Gemeinde zu beteiligen, ist ein echter Schatz, den es zu heben gilt“, findet der Diplom-Kaufmann.

Farnung wünscht sich eine stärkere Einbeziehung der Jugend aber nicht nur bei Zukunftsthemen. Auch wenn es um Projekte und Entscheidungen geht, die den aktuellen Alltag der jungen Menschen betreffen, sollte man sie stärker zum Dialog einladen. Als ein Beispiel nennt er die jüngst geführte politische Diskussion um die Trasse des neuen Fahrradwegs zwischen Abtsroda und Poppenhausen. „Hier wurde beim Abwägen der beiden Varianten auch immer wieder gefragt, welche Trasse wohl die bessere für Kinder wäre, die mit dem Fahrrad zur Schule fahren wollen“, erläutert der Bürgermeister-Kandidat. „Bevor man diese Frage im Ausschuss und in der Gemeindevertretung diskutiert, hätte man sie einfach mal den Kindern und Jugendlichen stellen können.“ Immerhin hatten zwei Gemeindevertreter berichtet, die beiden Varianten gemeinsam mit ihren Kindern geradelt zu sein, was Farnung super findet.

Eine solche Mitwirkung müsse aber, um sie nachhaltig anzulegen, institutionalisiert werden. Ob beispielsweise in Form eines Jugendparlaments, einer digitalen Beteiligungsplattform oder projektbezogenen Mitmach-Workshops – in dieser Frage ist Farnung nicht festgelegt. „Entscheidend ist nicht, wie es konkret gemacht wird. Sondern, dass es überhaupt gemacht wird“, sagt er. Und er macht auch klar, dass letztlich die Gemeindevertretung die politischen Entscheidungen innerhalb der Gemeinde trifft. „Die Meinung der jüngeren Generation als eine von mehreren Entscheidungsgrundlagen noch stärker einzubeziehen, finde ich aber wichtig.“