Das Derby des SV Burghaun gegen den Hünfelder SV ist für Gründonnerstag, 17. April, 18.30 Uhr angesetzt – das war bereits bekannt und passt beiden gut: Die Hessenliga hat ohnehin an Ostern weitgehend frei, Hünfeld zudem davor noch eine spielfreie Woche. Rot-Weiß Burghaun spielt inm Abstiegskampf Kreisoberliga Nord am langen Osterwochenende ebenfalls nicht, entsprechend können beide Teams nach dem Pokal-Duell und vor dem Karfreitag noch eine freundschaftliche, dritte Halbzeit dranhängen. Viele bekannte Gesichter gibt es ohnehin untereinander, nicht zuletzt den neuen Burghauner Trainer Marius Ebert, der ab Sommer mit seinen Sponsoring-Aufgaben beim HSV eine rot-blaue Doppelrolle innehat.
Das für diesen Mittwoch, 9. April angesetzte Spiel des FSV Pfordt gegen Steinbach wird wiederum verschoben, merkt Pokalspielleiter Bernd Kraft an: „Es wird später stattfinden, das passt aktuell nicht rein“. Steinbach steckt in der Hessenliga mehr denn je im Abstiegskampf und hat eminent wichtige Duelle vor sich. Pfordt ist als Tabellendritter der A-Liga Lauterbach/Fulda noch im Rennen um die Relegation. Ausfallen soll das Halbfinal-Duell aber nicht gänzlich – im Sinne des Sports. „Die Pfordter fiebern schon die das ganze Jahr darauf hin“, so Kraft.
Der Evergreen zwischen Steinbach und Hünfeld ist dann im Endspiel wieder möglich – oder sogar wahrscheinlich. Der HSV hatte im Wettbewerb zwischenzeitlich Verbandsligist Eiterfeld/Leimbach in einem dramatischen Viertelfinale rausgeworfen, Steinbach (10:0 gegen Vogelsberg) und Burghaun (nach Elfmeterschießen gegen Wölf) hatten Kreisoberligisten ausgeschaltet, Pfordt buchte wiederum gegen den direkten Liga-Konkurrenten und Lokalrivalen Lauterbach das Halbfinal-Ticket im Herbst.
