„Am Samstag finden keinerlei Spiele im Umfeld statt, sodass neben einem Fußballfest auch mit einer stattlichen Kulisse gerechnet werden darf. Bereits zum dritten Mal in nur fünf Jahren stehen sich beide Mannschaften gegenüber und versuchen den begehrten Krombacher Pokal zu gewinnen“, teilen Christian Stöcklein und Thomas Rohrbach in freudiger Erwartung für die beiden Vereine mit.
Vor zwei Jahren gab es das Duell bereits, dort setzte sich Niederaula/Kerspenhausen mit 3:2 durch, damals in Asbach. Titelverteidiger des Potts aus dem Vorjahr ist die SG Gudegrund, nun wir ein neuer Champion gesucht: Der KOL Nord-Primus und designierte Aufsteiger trifft auf die SG Neuenstein, die in der Gruppenliga noch Gefahr läuft, auf den Relegationsplatz abzurutschen. Dass die Teams in der neuen Saison in der Gruppenliga aufeinandertreffen, ist das Ziel auf beiden Seiten. Daher liegen die Prioritäten auch auf der Meisterschaft: „Wir haben genug Angeschlagene und Verletzte, deshalb müssen wir sehen, wie wir uns schlagen. Aber natürlich wollen wir das Ding gewinnen. Jetzt sind wir im Finale, darauf haben wir die ganze Saison ja hingearbeitet“, sagt Niederaulas Trainer Ernest Veapi. Seine Mannschaft dürfte vielleicht zum zweiten Mal in dieser Saison nicht als Favorit in ein Spiel gehen – das erste Mal war das Halbfinale, in dem Gruppenligist Hönebach ausgeschaltet wurde.
Beide Vereine kennen sich aus diversen Duellen, Veapi habe selbst den einen oder anderen heutigen Neuensteiner mal trainiert und freut sich auf ein tolles Endspiel. „Vielleicht werden wir danach noch ein, zwei Bierchen zusammen trinken“, so der SGNK-Coach.
Auch auf Seiten der SG Neuenstein gibt es den einen oder anderen verletzen Akteur, sodass Trainer Dominik Oelschläger zum Personal gar keine genauen Angaben machen kann. Doch er weiß um die Vergangenheit: Nicht nur das 2:3 im Finale vor zwei Jahren, sondern auch die Niederlage von vor vier Jahren: 2021 gewann Niederaula ganz deutlich mit 8:1 in der gleichen Finalpaarung. „Wir wollen nach zwei verlorenen Finals diesmal natürlich den Pokal am Ende in den Händen halten“, macht Oelschläger klar, wenngleich Neuenstein auch noch im Gruppenliga-Klassenkampf steckt: „Prio ist natürlich, die Klasse zu halten. Trotzdem freuen wir uns, dieses Finale zu spielen und auch im Rhythmus zu bleiben. Wir treffen auf einen Gegner auf Augenhöhe, der sehr gut drauf ist und noch kein Ligaspiel verloren hat“, weiß der Coach um die Stärken des Kreisoberliga-Spitzenreiters – und verspricht: „Wir werden eine Mannschaft auf den Platz bringen, die gewinnen will“.
Ein Hinweis der Vereine gibt es noch zu den Parkplätzen: Auf der anderen Seite der Fulda bestehen Parkmöglichkeiten. Gegenüber von Libri (vor dem Laufholz) stehen ausreichende Parkplätze zur Verfügung. Über die neue Fuldabrücke ist das Stadion in weniger als zwei Minuten zu erreichen.
