Enger geht es kaum: In der Gruppenliga-Tabelle liegt die Teutonia einen Zähler vor Künzell im großen Verfolgerfeld. In vier Spielen nach der Winterpause ist Großenlüder noch ungeschlagen und kassierte nur ein Gegentor. Bei Künzell gab es Licht und Schatten – und dennoch kommt Trainer Marco Gaul das Pokalduell nun gelegen: „Die Jungs trainieren sehr gut. Es gibt nichts, wo ich noch Schwerpunkte setzen müssen. Und so ist es noch besser, als eine gute Trainingseinheit: Es geht um etwas“, freut sich der Coach aufs Viertelfinale unter Flutlicht am Noppen, wo beide Teams guten Fußball spielen wollen.
Nach dem 1:1 gegen Schlüchtern könnte es ein wenig Veränderung bei den Künzellern geben, „das heißt aber auf keinen Fall, dass wir irgendwas abschenken“, betont Gaul. Im Gegenteil: „Ich werde auf die Belastungssteuerung schauen. Einige, die zuletzt hintendran waren und weniger Minuten hatten, sollen ihre Chancen kriegen und können sie nutzen. Da kann sich jeder beweisen“.
Das Hinspiel in der Liga ist schon über sieben Monate her und endete 1:1. Überhaupt begegnen sich beide Mannschaften traditionell auf Augenhöhe. „Großenlüder ist ein Gegner, gegen den wir es nie leicht hatten. Sie haben eine gute Defensive und schalten schnell um. Da sind sie gefährlich. Im Pokal entscheiden aber diesmal vielleicht auch andere Dinge“, mutmaßt Gaul.
Der Sieger – so viel steht fest – hat im Halbfinale Heimrecht gegen Verbandsligist und Titelverteidiger SG Bronnzell. Die andere Halbfinalpaarung steht mit Johannesberg gegen den SV Neuhof ebenfalls. Verbands- und Gruppenligisten unter sich also. Und nu noch vier Partien, bis der Fuldaer Kreispokalsieger feststeht.
