Kreisoberliga Mitte
Hüter sah zuletzt bei der 1:3-Pleite gegen Dipperz/Dirlos eine gute erste Halbzeit seiner Mannschaft. An diese Leistung möchte er nun am Mittwoch gegen Hilders/Simmershausen anknüpfen. „Wir haben eine sehr solide erste Halbzeit gespielt und hätten durchaus höher in Führung gehen können“, weiß der Coach. Im zweiten Durchgang machte sich der recht dünne Kader des Aufsteigers, der wohl nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt hat, bemerkbar, lediglich zwei Auswechselspieler waren dabei. „Man hat gemerkt, dass wir personell ausgedünnt waren und von der Bank nichts kommen konnte“, erklärt Hüter: „Wir sind mit einem sehr dünnen Kader in die Saison gegangen, weil wir das Projekt weiter mit einheimischen Jungs angehen wollten.“ Zudem fehle es der Mannschaft an der Kondition. „Der Fitnesszustand ist nicht so, wie er für die Liga sein sollte“, meint der Trainer. Zwei Individuelle Fehler sorgten schließlich für die Niederlage. Am Mittwoch, einen Tag vor dem Tag der Arbeit, konzentriert sich der Coach auf sein Team und blickt nicht zu den Gästen nach Hilders/Simmershausen. „Wir wollen uns sauber verabschieden und den Gegner ein bisschen ärgern. Für sie geht es um nichts mehr“, so Hüter, der sich nach einem kleinen Erfolgserlebnis sehnt, bisher stehen nur sieben Punkte zu Buche: „Wir schauen, was wir auf Hinblick zur nächsten Saison mitnehmen können“.
Kreisoberliga Nord
Beim zweiten Mittwochsspiel treffen im Kellerduell der Kreisoberliga Nord die Tabellennachbarn Jossatal und Rotenburg/Lispenhausen aufeinander. Für beide Teams steht im direkten Duell einiges auf dem Spiel. Jossatal belegt mit 27 Punkten derzeit den zwölften Tabellenplatz, zwei Zähler vor den Hausherren, die ebenfalls nur knapp vor dem Relegationsplatz stehen. Bei einem Sieg könnte Rotenburg/Lispenhausen an der FSG vorbeiziehen, die dann noch tiefer im Abstiegskampf rutschen würden. Bei einem Dreier könnten die Gäste aus Jossatal sogar bis auf Rang zehn klettern.
