Am Fuldaer Dom hatten sich zahlreiche Eltern und Kinder mit wetterfester Kleidung versammelt. Von dort ging es über die Unterstadt zum Luckenberg und anschließend weiter bis zur Stadtpfarrkirche. „Wir wollen uns jetzt auf den Weg machen“, erklärte Stadtpfarrer Stefan Buß. Die Aktion solle an den Weg von Jesus erinnern. „Es ist eines der spannendsten Erlebnisse, wenn man in Jerusalem ist“, erzählte der Stadtpfarrer weiter. Der Pfad durch die engen Gassen gebe eine Vorstellung davon, was Christus auf seinem Kreuzweg gesehen und erlebt haben könnte: „Wir wollen das nachempfinden, wie Jesus seinen Weg gegangen ist – für uns und auch mit uns.“ Die Prozession hielt an mehreren Punkten des Pfades kurz an. An der ersten Station wurde mit Holzteilen eine Brücke vorgestellt. Das Kreuz von Jesus stehe symbolisch für eine Brücke, welche die Menschen miteinander verbindet. Die Brücke wurde in der Stadtpfarrkirche auch auf ihre Stabilität getestet.
