Rund 880 Mitarbeitende seien an der Hochschule aktuell beschäftigt, berichtet Ritter, darunter 170 Professorinnen und Professoren: „Da haben wir einen Anteil von 49 Prozent an Professorinnen. Das ist eine Spitzenposition in Hessen, die wir haben.“ Ein weiter großer Anteil an Beschäftigten sei für die wissenschaftliche Forschung und Lehre zuständig. Ergänzt wird dies durch Mitarbeitende in der Verwaltung, in technischen Bereichen und Serviceeinrichtung: „Was viele von außen gar nicht sehen. Das ist wirklich ganz breit gefächert.“ Dazu würden beispielsweise Beschäftigte in der Bibliothek, beim Hochschulsport, der IT oder im Studienbüro gehören. „Wir sind eine große Arbeitgeberin in der Region“, hebt Ritter hervor. Auf dem Campus existiere ein buntes und dynamisches Arbeitsumfeld: „Man hat ein sehr persönliches Miteinander, es ist sehr familiär und kollegial.“
Zu den Besonderheiten der Hochschule gehört das Promotionsrecht, erläutert Ritter: „Und allgemein ein sehr attraktives Lehr-, Forschungs- und Arbeitsumfeld.“ Wichtig sei hierbei der hohe Praxisbezug im Forschungsumfeld. Für die Mitarbeitenden gebe es eine Reihe an Möglichkeiten zur Weiterbildung: „Wir haben ein sehr großes Inhouse-Schulungsprogramm, welches viele Kompetenzbereiche abdeckt.“ Eine weitere Besonderheit sei das internationale Umfeld an der Hochschule, so Ritter: „Das fördert die globale Perspektive. Wir beschäftigen Forschende und Lehrende aus aller Welt.“ Sie zählt zu den Vorteilen für die Mitarbeitenden die Beschäftigung im öffentlichen Dienst, individuelle Arbeitszeitmodelle sowie Home-Office-Möglichkeiten auf. An der Hochschule gebe es darüber hinaus vielfältige Mitgestaltungsmöglichkeiten, was von den Mitarbeitenden positiv wahrgenommen werde.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Care wird unterstützt und gefördert, berichtet Bauß: „Das ist ein großer Benefit, dass wir sehr flexibel auf solche Bedürfnisse eingehen.“ Dazu gehöre die Möglichkeit, mobil zu arbeiten, um familiäre Verpflichtungen zu erfüllen. Durch die Arbeit im öffentlichen Dienst bestehe ein hohes Maß an Arbeitsplatzsicherheit. Die Hochschule leiste durch die Ausbildung von Menschen einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag, was für viele Beschäftigte ein großer Anziehungspunkt sei: „Eine Arbeit, wo man Dinge bewegen und gestalten kann.“ Die Mitarbeitenden hätten vor Ort Zugriff auf viele Ressourcen, unter anderem die Bibliothek am Campus oder akademische Netzwerke für die Forschung. Insgesamt seien die Karrieremöglichkeiten vielfältig und dadurch sehr attraktiv, fasst Bauß zusammen.
Ausbildung an der Hochschule
Als zukunftsorientierte Arbeitgeberin bildet die Hochschule Fachkräfte von morgen in drei Ausbildungsberufen aus. „Das sind die Verwaltungsfachangestellten, Fachinformatiker*innen im Bereich Systemintegration und Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste“, erklärt Ritter. Verwaltungsfachangestellte durchlaufen während ihrer Ausbildung mehrere Bereiche der Hochschule, unter anderem das Finanz- sowie das Personalmanagement oder das Studienbüro. Hinzu kämen Einblicke in mehrere Fachbereiche: „Das ist ganz gut gemischt.“ Für die Ausbildung in der Fachinformatik gebe es ebenfalls verschiedene Bereiche, welche die Azubis kennenlernen würden: „Von Hardware-Installation bis zur Beratung.“ Insgesamt zwölf Menschen würden derzeit ihre Ausbildung an der Hochschule durchlaufen, so Ritter. Durch die Vielfältigkeit an Arbeitsbereichen könnten individuelle Stärken eingebracht werden. „Wir haben eine sehr hohe Übernahmequote“, hebt sie hervor.
Die Hochschule wolle auch künftig eine attraktive Arbeitgeberin bleiben, teilt Ritter mit. Um „am Puls der Zeit zu bleiben“, brauche es daher die genannten Vorteile einer ausgewogenen „Work-Life-Balance“. „Natürlich bauen wir Recruiting-Maßnahmen aus“, führt sie weiter aus. Dazu gehöre unter anderem die Sichtbarkeit der Hochschule im internationalen Bereich zu vergrößern. „Gerade im Bereich Lehre und Forschung“, ergänzt Bauß. Durch gute Rahmenbedingungen entstehe ein attraktives Umfeld: „Wir bieten da ein breites Spektrum an. Da sind wir auf einem guten Weg.“
Die Aufgaben im Personalmanagement der Hochschule sind sehr vielfältig. Neben klassischen Verwaltungsaufgaben gibt es auch hier sehr unterschiedliche Aufgabengebiete und Tätigkeiten, berichtet Bauß: Von Angelegenheiten der Professorenschaft, Personalgewinnung, -einstellung und -entwicklung über die Umsetzung von Projekten, bis hin zum Marketing. Die Aufgaben seien in den vergangenen Jahren merklich gewachsen. Dadurch gestalte sich die Arbeit sehr vielfältig, gibt Ritter an: „Man hat mit verschiedenen Menschen zu tun, arbeitet konzeptionell kreativ. Es ist eine spannende Abteilung, das macht sehr viel Freude.“
