Rhöner gegen Sinntaler: Die SG Ehrenberg will den Heimvorteil gepaart mit der kleinen Schwächephase der SGOZ nutzen und Big Points im Abstiegskampf einfahren. „Natürlich wird das kein einfaches Spiel, aber wir haben gezeigt, dass wir zuhause stabil sind. Wüstensachsen ist eine Festung, da fährt keiner gerne hin“, sagt SGE-Coach Jens Keim: 1:0 gewann Ehrenberg gegen Soden II und auch das Derby gegen Elters. Dieses Ergebnis sei aber für Sonntag unrealistisch, schmunzelt Keim: Schließlich wartet mit Oberzell/Züntersbach die beste Offensive der Liga, die in den vergangenen Wochen Sand im Getriebe hatte. „Aber vielleicht ist das ein guter Moment jetzt für dieses Spiel. Bei uns muss ja irgendwann auch mal der Knoten platzen“, so Keim. Die Ehrenberger haben schließlich eine der schwächsten Offensiven der Gruppenliga mit 28 Toren in 22 Spielen. In Großenlüder beim 0:2 wurde das zuletzt wieder deutlich: „Wir spielen uns viele Chancen raus, aber nutzen sie nicht. Aber was uns positiv stimmt, sind die Leistungen, auch gegen Großenlüder haben wir ein gutes Spiel gemacht. Die Stimmung ist gut“, bekräftigt Keim. Der fünftletzte Platz könnte der Relegationsrang werden, was das Minimalziel sei. Die Teams darüber sind schon sieben Punkte weg, weshalb Ehrenberg nur auf sich selbst schaut: „Für mehr muss es schon optimal laufen“, so Keim, der auf ein „Endspiel“ am vorletzten Spieltag bei Neuenstein schielt. Trainer-Kollege Daniel Heil musste derweil in Großenlüder nach einem Zusammenprall mit dem eigenen Keeper Meyer verletzt runter, er zog sich eine Jochbeinprellung zu und ist fraglich.
Während Schlüchtern schon am Freitag im Einsatz ist, sind die Verfolger in Lauerstellung und wollen ganz oben dranbleiben: Die SG Johannesberg muss dafür die Prüfung bei der SG Neuenstein bestehen – und darf noch nicht an das Spitzenspiel kommende Woche gegen Schlüchtern denken. Doch Vorsicht: Die SGN schlug vor wenigen Wochen schon jene Schlüchterner in Mühlbach. Hofbieber gegen Künzell verspricht außerdem ein interessantes Verfolgerduell zu werden. Ganz unten wiederum dürfte es für Bebra die letzte Chance sein, wenn der Vorletzte aus Horas auf der Biberkampfbahn aufschlägt. Abstiegskampf pur ist angesagt.
Gruppenliga
Sonntag
15 Uhr
Hönebach – Elters/Eckweisbach/Schwarzbach
Neuenstein – Johannesberg (in Mühlbach)
Hofbieber – Künzell
Ehrenberg – Oberzell/Züntersbach (in Wüstensachsen)
Lütter – Bad Soden II
Bebra – Horas
