Im HotRoom waren in den vergangenen Monaten ehrenamtliche Helferteams für das Angebot zuständig und haben den wöchentlichen Ablauf sichergestellt. Dr. Markus Juch, Diözesan-Caritasdirektor erklärte: „Als Caritas ist es unser Ziel, immer eine feste Anlaufstelle und ein verlässlicher Partner zu sein. Wir leben den Claim unserer Jahreskampagne ‚Da kann ja jeder kommen. Caritas öffnet Türen‘ und sind sehr dankbar, dass wir mit der Hilfe der Freiwilligen auch in diesem Winter die Tür öffnen konnten.“ Sein Lob und Dank galt zudem dem Team der Carisma-Werkstatt in Maberzell, welche allwöchentlich das Pasta-Kochen übernommen habe: „Wir sind stolz darauf, durch diese gute Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen solche Möglichkeiten bieten zu können.“
Bürgermeister Wehner betonte, dass die Caritas ein wichtiger Partner im Landkreis für die Stadt Fulda sei: „Wir arbeiten harmonisch zusammen.“ Entsprechend richtete er den herzlichen Dank der Stadt für das Projekt aus und überreichte eine Geldspende. Bischof Gerber hielt sein Grußwort kurz, da er die Anwesenden nicht von der Mahlzeit abhalten wollte. Er wünschte allen ein frohes Osterfest. Susanne Saradj, Geschäftsführerin des Caritasverbands für die Region Fulda und Geisa, berichtete, dass es in den kommenden Monaten immer donnerstags um 12 Uhr am Café Jakobsbrunnen in der Kronhofstraße 1einen Pasta-Day geben werde. Dort werde, solange der Vorrat reicht, ein wechselndes Nudelgericht angeboten. Im HotRoom waren jeweils 50 Essen jeden Donnerstag ausgegeben worden. Saradj teilte mit, dass der Bedarf für diese Hilfsaktionen generell gestiegen sei. Dabei gehe es vielen nicht nur um die Mahlzeit, sondern um das gemeinsame Essen und den Austausch untereinander: „Die sozialen Kontakte.“ Sie ergänzte: „Es gibt viele Anlaufstellen in Fulda.“ Neben der grünen Soße mit Kartoffeln wurden ebenfalls Osterhasen aus Schokolade und andere Süßigkeiten verteilt.
