Zwei Vorträge mit identischem Inhalt fanden in den Seminarräumen des Bildungszentrums statt. Die rund 150 teilnehmenden Oberstufler erfuhren darin alles rund um das Thema Knochenmarksspende. Es wurde erläutert, wie sie spenden können, wofür die Spende gut ist und welche Möglichkeiten es gibt, sich zu beteiligen. „Alle zwölf Minuten erhält ein Mensch in Deutschland die Diagnose Blutkrebs“, erklärte Finn Nattmann, Schulsprecher am Bildungsinstitut Jordan. Rund 7,7 Millionen eingetragene Spender gebe es bereits in Deutschland, doch diese würden nicht ausreichen. „Deswegen wollen wir auf das Thema aufmerksam machen. Ziel ist es, dass sich so viele junge Menschen wie möglich für eine Spende registrieren“, fügte er hinzu.
Der Aktionstag sei besonders niedrigschwellig gestaltet worden, um die Schüler nicht zu verschrecken, führte Tina Schwind, Leiterin des Schulsanitätsdienstes und Lehrerin am BU Jordan, aus: „Bei einer Blutspende ist das immer ein direkter, invasiver Eingriff. Das wollten wir nicht machen, weil das vielleicht nicht alle erreicht hätte. Aber drei Stäbchen im Mund tun niemandem weh.“
An dem Aktionstag beteiligten sich sogar die Abschlussklassen, die derzeit Mottowoche feiern, in Zuge derer auch ein Waffel- und Brezelstand im Empfangsbereich der Schule aufgebaut war. Dort sammelten die angehenden Abiturienten Gelder für die eigene Klassenkasse und spendeten pro verkauftes Gebäck auch 50 Cent an die DKMS. Außerdem konnten die Schüler selbst über einen QR-Code freiwillig an die Organisation spenden.
