„Wir haben kein Verständnis für die Aufgabe der Fuldaer Standorte und den damit verbundenen Arbeitsplatzverlusten bei der „Gummi“ und bei Mehler Texnologies. Wir stehen an der Seite der betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, betont der SPD-Stadtverband n seiner Pressemitteilung. In diesem Zusammenhang äußern die Sozialdemokraten ihre Enttäuschung über das ihrer Meinung nach nicht ausreichende Engagement der Verantwortlichen in Kreis und Stadt zum Erhalt dieser Arbeitsplätze.
Damit weitere Arbeitsplatzverluste in der Region verhindert werden, bedürfe es vor allem starker Gewerkschaften. Die Fuldaer SPD wird mit ihrer Teilnahme am 1. Mai ihre Solidarität bekunden. Krisenzeiten dürften nicht dafür herhalten, Arbeitsplätze mutwillig abzubauen und die Lohn- und Einkommensentwicklung auf Sparflamme zu halten. Eine der Ursachen für den Fachkräftemangel sei, neben der demographischen Entwicklung, die schlechte Bezahlung in vielen Bereichen, zum Beispiel bei der Pflege. Zudem oftmals noch gepaart mit schlechten Arbeitsbedingungen.
Der DGB und seine Einzelgewerkschaften zeigen klare Kante gegenüber Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus. Auch hierin sind sich SPD und Gewerkschaften einig, dass es einen gesellschaftlichen Konsens aller demokratischen Kräfte gegen Rechtsextremismus und Neonazismus geben muss.
