„Ja, es war verdient. Meiner Meinung nach aber vielleicht zwei Tore zu hoch“, so Groß nach Spiel. Bereits in den ersten zehn Minuten der Partie trafen die Gäste gleich zweimal. Davon ließ sich die Mannschaft von Groß jedoch nicht beeindrucken: Lütter kam besser ins Spiel und setzte die Gäste auch selbst unter Druck. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff konnten die Gastgeberinnen ihr Anschlusstor erzielen Nach einem Freistoß von Jana Bott konnte Fabienne Beck die Kugel aus kurzer Distanz ins Netz der Gäste schießen.
Die Gastgeberinnen hatten sich in der Pause vorgenommen, das Spiel offener zu gestalten und das schien ihnen anfangs auch gut zu gelingen. „Dann haben wir praktisch aus dem Nichts das 1:3 bekommen“, erklärte der Trainer. Doch auch davon ließ sich die Elf nicht unterkriegen: Lütter machte zum Ende hin noch mehr auf, jetzt gab es nichts mehr zu verlieren. Dadurch ergaben sich jedoch einige Möglichkeiten für Wetzlar, die die Gäste am Ende auch nutzten. In zwei Konteraktionen traf der FSV nochmal und damit war der Deckel drauf. Groß betonte: „Es ist schon ein bisschen schade, aber die Gegner haben eben ihre ersten Chancen direkt genutzt.“ Nach dem nun letzten Spiel von Lütter im Hessenpokal blickt der Trainer mit seiner Mannschaft dennoch positiv gestimmt in die Zukunft: „Ich bin natürlich trotzdem stolz auf die Leistung“, sagte Groß abschließend.
Lütter: Lohmann, Beck, Bahr, Jordan, Hahn, Grosser, Schöppner, Schrimpf (46. Heller), Klaus (76. Pankow), Bott, Pompetzki
Tore: 0:1 Leonie Weide (2.), 0:2 Jule Kleymann (10.), 1:2 Fabienne Beck (45.), 1:3 Jule Kleymann (59.), 1:4 Ann-Kathrin Kundermann (83.), 1:5 Jule Kleymann (86.)
Zuschauer: 150
