Weil Pilgerzells Trainer Moritz Reith am Samstag selbst mit den Eichenzeller Fußballern spielt, werden Gianni Leonangeli und Steffen Büdel die Frauen im Heimspiel betreuen. Drei von vier verbleibenden Saisonpartien bestreitet der TSV sogar noch zuhause, hat den Klassenerhalt in eigener Hand und durchaus Selbstvertrauen aus den jüngsten Leistungen. Nur die Ergebnisse stimmten nicht so recht: Gegen Haitz führte Pilgerzell lange mit 2:1 und stand am Ende mit leeren Händen da, beim Derby in Lütter fiel zuletzt ebenfalls spät der Ausgleich in Überzahl. „Das ist schon unglücklich gelaufen, auch weil es ein Standard war. Wobei man sagen muss, dass es aufgrund der Spielanteile in der zweiten Halbzeit dann auch nicht unverdient war. Der Zeitpunkt war aber wieder bitter für uns“, blickt Leonangeli zurück.
Gegen den SC Dortelweil will Pilgerzell nun an diese Leistungen anknüpfen: „Wir wollen wieder alles in die Waagschale werfen und wenn wir die Leistung wieder hinbekommen, kann es sein, dass wir vielleicht da was mitnehmen können“, meint Leonangeli. Zumindest zeigte der TSV, dass er gegen Topteams mithalten kann – wenn auch Dortelweil mit erst acht kassierten Gegentoren in 20 Spielen ganz schwer zu knacken sein wird. „Aber wir haben aufgrund der Tabellensituation da auch nichts zu verlieren“. Bis auf zwei Spielerinnen sei der Kader komplett, merkt Leonangeli an,
Ebenfalls um 17 Uhr ist die TSG Lütter am Samstag im Einsatz und spielt zuhause gegen die SG Egelsbach. Nach dem Remis gegen Pilgerzell will die TSG wieder siegen und könnte damit dem Lokalrivalen im Abstiegskampf sogar einen Gefallen tun, denn Egelsbach liegt nur zwei Punkte hinter Pilgerzell. Die SG Freiensteinau ist hingegen schon um 16.15 Uhr dran und spielt auswärts beim Tabellendritten SF BG Marburg. Unabhängig der Ausgangslage – die SGF befindet sich wohl auf Hessenliga-Abschiedstournee – wollen Trainer Daniel Schöppner und seine Mädels sich in Marburg endlich für den Aufwand belohnen, der Woche für Woche im Blauen Eck betrieben wird.
