So konnten beispielsweise in der Theologischen Fakultät bisher nicht öffentlich zugängliche Räume, wie der Hrabanus-Maurus-Saal besichtigt werden. „Ziel der Aktion ist es, einen niedrigschwelligen Zugang zu unserem Angebot zu schaffen und zeitgleich unsere Vielfalt aufzuzeigen“, erklärte Berthold Weiß, stellvertretender Leiter der Hochschul-, Landes- und Stadtbibliothek (HLSB) am Heinrich-Von-Bibra-Platz: „Wir sind schon lange nicht mehr nur Bücherausleihe, sondern auch Lernorte, Kommunikationsorte und Orte der Begegnungen.“
Dr. phil. Alessandra Sorbello Staub, Leiterin der Theologischen Fakultät in Fulda, bezeichnete diese als sogenannte „Dritte Orte“, also Orte an denen wir uns abseits der Arbeitsstätte oder unseres Zuhauses aufhalten können, um zu verweilen. „Bibliotheken werden wiederendeckt als einige der wenigen Orte, an denen wir unentgeltlich einfach sein können“, fügte Staub an.
Das Programm führte die Besucher in verschiedenste Bereiche ein. So fanden beispielsweise an der HLSB Workshops zum Thema „Pen-And-Paper“ für Kinder und Eltern statt, bei denen die Teilnehmer das Rollenspielen lernen durften. Beim Vortrag „Tatort Osthessen“ von FZ-Redakteurin Daniela Petersen an der Bibliothek an der Hochschule, erfuhr das Publikum alles über echte, spektakuläre Kriminalfälle aus der Region. Besonders beliebt war aber das Improvisationstheater „Mord in der Bibliothek“ mit Shaggy Schwarz, bei dem die Teilnehmer gemeinsam einen Mord aufklären mussten. Zusätzlich konnten bei historischen Führungen zwischen den einzelnen Bibliotheken ein Stück Stadtgeschichte kennengelernt und bei den internen Führungen innerhalb der einzelnen Institutionen etwas in der Bibliotheken-Historie gestöbert werden.
