Die warmen Temperaturen, wechselhaftes Wetter mit viel Regen: Dies habe den Pflanzen auf dem Feld sehr gut getan und für reichlich Spargelausbeute gesorgt, erklärt Würfl: „Bisher lief es sehr gut. Wir sind mit der Qualität der Ernte bisher sehr zufrieden. Die Menge fiel dieses Jahr auch erwartungsgemäß aus.“ Gerade am Osterwochenende habe er viel Umsatz verzeichnet, fügt er weiter an: „Die Leute hatten anscheinend viel Appetit auf Spargel, was sehr erfreulich war.“
Spargel sei ein sehr robustes Produkt, dem weder Frost noch Trockenheit viel ausmachen würden. Anders sieht es da bei Erdbeeren aus. Im vergangenen Jahr hatte ein plötzlicher Kälteeinbruch zu kaputten Ernten auf dem Feld gesorgt. Doch für diese Saison sehe es bisher sehr gut aus, so der Landwirt: „Bisher ist alles im grünen Bereich. Natürlich können immer noch sehr viele Dinge passieren, aber die Bedingungen für eine gute Saison sind gegeben.“ In der kommenden Woche soll es dann „so richtig“ mit der Erdbeerernte losgehen, aber an den Ständen gibt es bereits die ersten Erdbeeren zu kaufen.
Beispielsweise in der Keltenstraße, wo Manuela Schlotzhauer am Freitag hinter der Kasse stand. Jede Menge grüne und weiße Stangen lagen auf der Theke und natürlich die selbstgemachten Erdbeerprodukte von Bauer Würfl. „Heute war der erste Tag an dem wir Erdbeeren hatten“, berichtete die Verkäuferin. Diese seien am Nachmittag aber schon ausverkauft gewesen, sagte sie weiter. Grundlegend liefe das Geschäft bisher auch sehr gut. „Jeden Samstag stehen die Leute hier schon Schlange bevor wir hier überhaupt aufmachen“, erzählte sie. Vor allemvor den Feiertagen sei der Andrang groß.
Besonders viele Stammkunden frequentierten den Laden häufiger, fügte Schlotzhauer an. Darunter beispielsweise Ulrich Salzberger, der am Stand genau ein Kilo Spargel kauft. „Wir kaufen eigentlich immer schon hier“, antwortete er grinsend auf die Frage, warum er den Stand einem Supermarkt vorziehe: „Da wissen wir einfach, dass der Spargel direkt vom Erzeuger kommt.“
Die Selbstpflückfelder für Erdbeeren werden übrigens voraussichtlich ab Ende Mai öffnen. Diese finden sich in unter anderem in Sickels, Rothemann, Stöckels und Großenlüder-Müs. Für alle „Nicht-Pflücker“ finden sich die Stände in der Keltenstraße und der Marberzeller Straße in Fulda, in Petersberg und in Lehnerz.
