„Dass unsere Torfrau so pariert hat war vermutlich das Entscheidende im Spiel“, erklärte Trainer Torsten Steinert der MSG. Nach der tollen ersten Hälfte, schon früh deutlich in Führung gingen, kam es direkt zu Beginn der zweiten Hälfte zu einer gefährlichen Chance für die Gäste aus Bad Nauheim. Torfrau Lea Erlebach parierte und hielt ihre Mannschaft somit im Spiel. Die junge Garde von Steinert legte gut los. Schnell standen drei Tore zu Buche, die alle ähnlich gefallen waren: „Das musst du erstmal hinkriegen, drei Tore in fünf Minuten zu schießen“, sagte der Trainer. Besonders sehenswert war der Freistoß aus 40 Meter Entfernung, den Eleonora Dingiludi zum vierten Treffer der Gastgeberinnen verwandelte. „Dann haben wir etwas gepennt“, äußerte sich Steinert zum Gegentreffer, der ebenfalls aus der Distanz kam. Mit dem 4:1 ging es schließlich in die Pause. Die zweite Hälfte der Partie gestaltete sich etwas ruhiger. Trotz zahlreichen Chancen traf die MSG nur einmal das Tor. Der Trainer berichtete: „Wir haben da wirklich drei bis vier 100-prozentige Chancen liegen lassen.“ Die übrig gebliebenen 15 Minuten spielten die Gastgeber souverän runter. Beide Mannschaften hatten zum Ende hin deutlich körperlich nachgelassen. Nach dem Abpfiff feierte die MSG ihren Sieg und die gewonnenen drei Punkte. Auch der Trainer äußerte sich erfreut: „Der Sieg war absolut verdient, auch wenn wir etwas höher gewinnen hätten müssen.“
MSG Gläserzell/Pilgerzell: Erlebach, Hofmann, Bayer, Schulte, Busolt, Kelava, Dingiludi, Hohmann, Back, Huggins, Gruner
Tore: 1:0 Lucija Kelava (11.), 2:0 Cheyenne Huggins (14.), 3:0 Lucija Kelava (16.), 4:0 Eleonora Dingiludi (30.), 4:1 Svenja Haeberlin (38.), 5:1 Lucija Kelava (63.)
Zuschauer: 80
