Lokales FD 08.04.2025

Auszeichnung – Mario Gärtner erhält Ehrenbrief des Landes Hessen

Müs (as) – Auszeichnung für jahrzehntelange Arbeit: Mario Gärtner, erster Vorsitzender des Vereins der Natur- und Heimatfreunde Müs, erhielt am Samstag den Ehrenbrief des Landes Hessen für seine Vereinstätigkeiten. Bürgermeister Florian Fritzsch und weitere Wegbegleiter lobten Gärtner für seine Leistungen und bedankten sich für seine offene Art sowie die gründliche Arbeit im Verein.

Von links: Tobias Dehler (zweiter Vorsitzender), Michael Hoßfeld, Mario Gärtner und Florian Fritzsch. Foto: Christine Görlich

Im Bürgerhaus in Müs wurde am Samstag das 55-jährige Jubiläum des Vereins gefeiert. Gärtner freute sich sehr über die Auszeichnung. Nach der offiziellen Verleihung gab es beim Publikum kein Halten mehr. Alle Menschen im Saal erhoben sich, um minutenlang für den Geehrten zu applaudieren. Michael Hoßfeld vom Verein der Heimatfreunde Müs lobte Gärtner: „Du bist nun 29 Jahre erster Vorsitzender des Vereins. Du hast in dieser Zeit einen super Job gemacht und eine Leistung gebracht wie kein anderer vor dir.“ Hoßfeld erinnere sich gerne an die gemeinsame Zeit im Vorstand zurück. In seiner Rede ging das langjährige Vorstandsmitglied auf einige Eigenschaften ein, die der Geehrte mitbringe: „Ein echter Visionär und ein Multitalent. Du bist ein guter Planer, Handwerker, Buchhalter.“ Bei Gärtner sehe alles einfach aus, wie „aus der Hüfte raus“: „Du gibst gerne den Ton an, kannst perfekt einteilen, packst aber gleichzeitig auch mit an.“ Gärtner habe ein Gespür für Menschen und sei ein toller Gesprächspartner, führte Hoßfeld weiter aus. Zugleich zeichne sich Gärtner durch seine Bescheidenheit aus, was es schwierig mache, ihm ein Geschenk zu machen.

Bürgermeister Fritzsch erklärte, Gärtner sei ein Mensch, der die Tugenden des Vereins repräsentiere: „Gemeinschaft, Zusammenhalt, Vision und Herz.“ Es sei ihm daher eine Ehre und persönliche Freude, den Vorsitzenden ehren zu dürfen. Er bezeichnete Gärter als jemanden, „der verbindet, statt spaltet, der trägt statt fordert“: „Er verkörpert diesen Verein.“

Ortsvorsteher Edgar Möller erzählte einige Anekdoten mit Gärtner: „Für mich sind die Heimatfreunde ein sehr großer Teil unserer dörflichen Gemeinschaft, die sehr viel einbringen.“ So hätten einige Mitglieder beispielsweise den Heckenschnitt an einer zugewachsenen Stelle im Ort übernommen, spontan und ohne große Rückfragen.