Zum einen zögern Unternehmen teilweise aufgrund des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes, beziehungsweise stellen unter Bedarf ein. Zum anderen macht sich bei vielen Frust breit, da die Akquise seit Jahren Kraftanstrengungen erfordert. Einig waren sich die Konferenzteilnehmer jedoch: „Trotz Krise und Konjunkturflaute bleibt das Problem des Fachkräftebedarfs, darum ist die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe weiterhin hoch.“
Für den Ausbildungsbeginn im Sommer haben Unternehmen im Landkreis Fulda bei der Agentur für Arbeit seit Oktober vergangenen Jahres 1710 Ausbildungsstellen zur Besetzung gemeldet. Die Liste der weiterhin freien Ausbildungsstellen ist lang. 1090 Ausbildungsplätze sind noch zu besetzen. In nahezu jedem Bereich übersteigt die Anzahl der Ausbildungsstellen die der Bewerberinnen und Bewerber – teilweise um ein Mehrfaches. Benötigt werden zukünftige Kaufleute (Büromanagement, Einzelhandel, Spedition und Logistikdienstleistung unter anderem), medizinische Fachangestellte und Industriemechaniker, auch Gleisbauer und ein Brauer und Mälzer (alle m/w/d) werden gesucht, ebenso wie Dual Studierende in unterschiedlichen Fachrichtungen.
Trotz Rückgang bei den Stellen – Zwischen Angebot und Nachfrage besteht weiterhin eine große Lücke. Seit Oktober vergangenen Jahres haben sich 1150 Jugendliche und junge Erwachsene auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz bei der Agentur für Arbeit gemeldet. Das sind zwar 128 mehr als im Vorjahr (Plus 12,5 Prozent), aber bei weitem nicht genug.
Matthias Dengler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur, empfiehlt den jungen Menschen in unserer Region: „Wer sich für eine Ausbildungsstelle im Sommer interessiert, der sollte sich schnellstens mit unserer Berufsberatung in Verbindung setzen. Die meisten Arbeitgeber bieten zudem hervorragende Übernahmechancen nach der Ausbildung. Wir sind eine attraktive Ausbildungsregion.“
Eine Terminvereinbarung ist möglich unter der Service-Rufnummer 0800 4555500 oder per E-Mail an fulda.berufsberatung@arbeitsagentur.de.
