„Von einer echten Frühjahrsbelebung sind wir weit entfernt, dennoch zeigt sich der regionale Arbeitsmarkt relativ stabil“, erklärt Matthias Dengler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, „Die Wirtschaft braucht nun Impulse aus Berlin. Denn klar ist: Trotz Krisenstimmung und Unsicherheiten wird in Zukunft die Deckung des Fachkräftebedarfs die größte Herausforderung sein.“
Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Arbeitslosigkeit um 5,5 Prozent an, und zwar ausschließlich im Bereich der Arbeitslosenversicherung. Während die Agentur für Arbeit im April 2895 arbeitslose Menschen registrierte und damit 18,3 Prozent mehr als vor einem Jahr, waren bei den Jobcentern der Landkreise Fulda und Hersfeld-Rotenburg 4865 Personen und somit 0,8 Prozent weniger gemeldet als im April des Vorjahres. Der Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur konnte im April in Fulda und Hersfeld-Rotenburg insgesamt 460 Stellen akquirieren. Derzeit liegen im Agenturbezirk 2226 Stellen zur Vermittlung vor.
Unternehmen nutzen Kurzarbeit
Die Unternehmen in der Region nutzen zunehmend das Instrument der Kurzarbeit zur Stabilisierung von Beschäftigungsverhältnissen. Im Agenturbezirk haben im Oktober 2024 insgesamt 32 Betriebe, insbesondere im verarbeitenden Gewerbe, Kurzarbeitergeld in Anspruch genommen.
