Am Aschermittwoch war die Friedrichstraße für den Fahrzeugverkehr komplett gesperrt gewesen, seit Montag können die Autos wieder durchfahren. „Der Fahrbahnbereich der Friedrichstraße wurde saniert, um die Befahrbarkeit für Radfahrer sowie die Begehbarkeit (beim Queren oder bei Sperrungen der Friedrichstraße, etwa zum Musicalsommer oder zum Weihnachtsmarkt) zu verbessern“, berichtet Fuldas Pressesprecher Johannes Heller. Im Zuge der Bauarbeiten sei vor der Tourist-Information zusätzlich eine barrierefreie Querungsstelle in die Nebenanlagen eingebaut worden. Der geschnittene Basalt wurde in der Innenstadt bereits an mehreren Stellen verlegt, erläutert Heller. Das Natursteinpflaster sei nutzungsfreundlich und erfülle die Anforderungen des Denkmalschutzes, indem es sich harmonisch in die historische Bebauung einfüge.
„Unter dem Stichwort ‚Gehfreundliches Pflaster Innenstadt‘ haben in den letzten Jahren entweder als Einzelmaßnahmen oder im Rahmen von Leitungsbau und Straßensanierung mehrere Straßenabschnitte eine neue Oberflächenbefestigung erhalten, die rollstuhl- und rollatorgerecht ist und die Befahrbarkeit – auch für den Radverkehr – verbessert“, teilt der Pressesprecher mit. Als Beispiele nennt er die Karlstraße und die Mittelstraße, in der die schwarzen unebenen Natursteinflächen gegen geschnittenes Basaltpflaster ausgetauscht worden seien. Auch in der Pfandhausgasse, am Lucken- und Severiberg sowie in Teilen der Universitätsstraße wurde das Straßenpflaster entsprechend ausgetauscht. Die Stadt plane bereits die nächsten Baustellen, so Heller: „Neben der Fahrbahn der Friedrichstraße steht in diesem Jahr die Kanalstraße zwischen Karlstraße und Robert-Kircher-Straße zur Sanierung an. Auch werden Teile der Schulstraße im Anschluss an Leitungsbauarbeiten neu gepflastert.“ Eine Sanierung der Nonnengasse solle ebenfalls erfolgen, voraussichtlich aber erst nach dem Hessentag 2026.
