Die Erfahrungen der Bombenangriffe hätten die Menschen während des zweiten Weltkriegs stark geprägt, berichtete Buß während der Messe. Das habe er selbst aus Gesprächen mit seinem Vater gelernt, welcher als Kind selbst die Angriffe miterlebt hatte. „Es gab nie eine Aufarbeitung“, stellte der Stadtpfarrer fest. Die Ängste hätten sich entsprechend tief in die Seelen der Menschen eingegraben. Fast 80 Jahre nach dem Ende des Weltkriegs gebe es in Europa wieder einen Krieg, bei dem die Menschen sich fürchten würden. Daher animierte er sie dazu, als „Boten des Friedens“ aufzutreten. Diakon Meins G.S. Coetsier begleitete den Gottesdienst musikalisch.
